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A. H. Riise / Dänemark, Dragør

A. H. Riise / Dänemark, Dragør

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A.H. Riise entwickelte seinen Rum auf den ehemals dänischen Jungferninseln oder den sogenannten Danish West Indies

Dank dem Nachfahren von A.H. Riise, Peter Kelstrup, wissen wir zu schätzen dass wir sehr viel an Know How erhalten haben wie der berühmte Pharmazeut seine bekannten Rumsorten entwickelt hat.

Die Geschichte, die hinter der Rumproduktion auf den West Indies steckt, ist ziemlich dramatisch. Als Dänemark die Jungferninseln St. John und St. Thomas erstmals kolonialisierten, waren sie unbewohnt. Dänemark führte stetig neue Pflanzensorten ein, errichtete Plantagen, die durch Sklavenarbeit bewirtschaftet wurden und verlief sich in zahlreiche Konflikte und Konfrontationen mit rivalisierenden Nationen.

Der erste dänische Gouverneur der Jungferninseln garantierte ziemlich unkonventionell den Piraten das Recht unter der dänischen Flagge zu segeln um die Flotte zu erweitern. In der Hauptstadt St. Thomas befindet sich “Skytsborg”, Blackbeards Schloss, benannt nach dem berühmten Piraten.

Diese unübliche Praxis wurde um 1755 gestoppt als der Staat Dänemark die Verwaltung auf den Jungferninseln selbst übernommen hat. Das schließt auch die Insel St. Croix ein, die vom Königshaus 1733 vom “dänischen Westindien” und von der Guinea Company übernommen wurde.

Der Vater von A.H. Riise starb auf hoher See

“Albert Heinrich Riise (1810-1882) kam aus Ærøskøbing, dem historischen Hauptort auf der Ostseeinsel Ærø, wo sein Vater, Jens Christian Riise (1773-1812), der auch ein Verwandter von Peter Kelstrup war, als Schifffahrtskapitän lebte”, erzählt Peter Kelstrup.

“Sein Vater starb als Albert erst 2 Jahre alt war, jedoch sorgte seine Mutter, Margarethe Elisabeth Krabbe (1779-1869), dafür, dass er eine Ausbildung bekam. Er wurde Pharmazeut und im Jahre 1832 in der “Det Kgl. Militær-og Waisenhusapotek”, einer royalen militärischen und orphanen Apotheke in Kopenhagen, angestellt.”

Albert war bestrebt einen eigenen pharmazeutischen Gewerbeschein zu erhalten und als diese Gelegenheit  sich 1838 anbot, segelte er zur Insel St. Thomas. Dort traf er auf einen ziemlich harten Wettbewerb. Einige Allgemeinmediziner und ein Militärarzt hatten sich bereits mit den Rechten mit medizinischen Produkten zu handeln, etabliert.

Mit seinem großen Ehrgeiz und trotz seines Geldmangels (das Vermögen des Vaters wurde durch das Schiff aufgebraucht), hatte Riise eine harte Zeit als er seinen Weg ging.

St. Thomas Apotheke A.H. Riise

Obwohl er einen der Ärzte auf der Insel überreden konnte 11.000 Dollar in eine gemeinsame Apotheke zu investieren, begegnete Riise weiteren Hindernissen.

Seine Arbeit wurde von konkurrierenden Ärzten und Geschäftsmännern gekreuzt und ausgebremst.

Als sein Partner in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, wurde sein Anteil am Geschäft von der Bank übernommen, die ihn dann an einen gewissen Major Kjellerup verkaufte. Dies stellte sich als Glücksfall heraus.

Kjellerup war so reich, dass der innovative und hart arbeitende Riise fähig war, die Firma aufzubauen und 4 Jahre später die Hauptanteile für die beträchtliche Summe von 24.206 Dollar zu kaufen.

Schließlich fand die Gründung der St. Thomas Apothecary Hall A.H Riise statt und seine vielen bekannten guten Produkte wurden auf dem Markt eingeführt.

“Albert fand schnell heraus, dass man gutes Geld machen konnte, wenn man zahlreiche Produkte verkaufte, die außerhalb des pharmazeutischen Repertoires liegen. Er begann Haushaltsartikel, Kosmetika, konservierte Produkte, Schokolade und viele andere Dinge zu verkaufen”, sagt Peter Kelstrup.

“Einige dieser Waren stellte er selbst her, andere erwarb er auf seinen zahlreichen Reisen nach Nord- und Südamerika. Albert hatte ein gutes Händchen für Geschäfte auf beiden Seiten, den lokalen Inseln und dem Hauptland und es liefen auch viele geschäftliche Projekte im Bereich des Großhandels mit einigen der Inseln.”

Die Marke A.H Riise ist gegründet

Albert Riise hatte einen sehr gut entwickelten Sinn für Qualität. Er kollaborierte mit lokalen Ärzten und wurde ein Pionier im Bereich des destillierten Rums und Bitters, die zu jener Zeit hauptsächlich für medizinische Zwecke in erster Linie zur Heilung von Gastritis, Magenbeschwerden und anderen Unpässlichkeiten genutzt wurden.

Er entwickelte und veredelte starke Sorten wie z.B. Old St.Croix Brand, Riises Guava Rum, A.H. Riise Rum und andere. Riise exportierte Rum in viele Länder und wurde so reich dass er im Stande war großes Aufsehen zu erregen als er 1860 in Koppenhagen ankam und entschied, zwei Dampfschiffe zu mieten, um seine Familie und zwei schwarze Bedienstete nach Ærøskøbing zu transportieren, um seine in die Jahre gekommene Mutter zu besuchen.

Die Auswirkungen seines Erfolgs als Pharmazeut und Hersteller von gut schmeckenden und beliebten Rumsorten waren, dass Riise viele Preise und Ehrungen auf der Insel St. Thomas erhielt.

“Er war der Vorsitzende des kolonialen Beratungsausschusses, Churchwarden und Mitglied des Bürgerkommitees. Auf der einen Seite war er Direktor der Bank von St. Thomas und auf der anderen Seite war er Mitglied im Vorstand zahlreicher Firmen. 1860 wurde er zum Ritter des Ordens von Dannebrog ernannt, 1867 Mitglied des Rechtsbeistandes, 1868 Mitglied der dänischen Freemason Society. 1873 wurde er Ritter des Ordens der schwedischen Vasa und 1878 wurde er staatlicher Berater – in aller Wahrscheinlichkeit weil er 6000 Dollar an die Stadtverwaltung von St. Thomas spendete damit sie drei Schulgebäude kaufen konnte.”

Saint Thomas in Frederiksberg

Nachdem er die Weiterführung seiner Apotheke durch die administrative Übergabe an seinen Schwiegersohn Jens Alfred Alexius Jørgensen abgesichert hat, verließen er und seine Frau die Insel für ein weiteres Leben in Kopenhagen. Die Gründe dafür waren eine Serie an Naturkatastrophen wie Hurricanes, Erdbeben, Überflutungen und Epidemien auf der Insel.

“Nachdem sie in Kopenhagen ankamen, kaufte Riise eine große Doppelvilla in Frederiksberg 12, die er “Villa Saint Thomas” genannt hat”, erzählt uns Peter Kelstrup.

“Albert bepflanzte einen Garten mit seltenen und exotischen Pflanzen in schönen Steinsetzungen, er hob Erdreich für einen Teich aus und errichtete ein großes Gartenhaus. Er starb in der Villa mit 72 Jahren im Jahr 1882 und ist in Solbjerg Parkkirkegård begraben, wo sein Grab nach wie vor existiert.”

Im Jahr 1878 war Valdemar voll qualifiziert und vorbereitet um seine Arbeit als Pharmazeut in der Karibik in der Apotheke mit dem besten Sortiment zu beginnen. Gemeinsam mit seinem Bruder Karl (1851-1934), auch ein Pharmazeut, übernahmen sie das Geschäft.

Im Jahr 1890 verkaufte Karl seine Firmenanteile an Valdemar und kehrte nach Dänemark zurück. Er genoss seinen Reichtum. Ein halbes Jahrhundert lang führte Valdemar das Geschäft allein weiter. Genauso wie sein Vater genoss er hohen Respekt in der lokalen Öffentlichkeit, als Mitglied des kolonialen Beratungsausschusses, Churchwarden und als Vorsitzender des Beratungsausschusses der Danish West Indian National Bank.

Er wurde norwegischer Konsul und wurde 1907 zum Ritter des Ordens von Dannebrog ernannt. 1912 erhielt er den ersten Preis des norwegischen Ordens von Sankt Olaf für außergewöhnliche nationale und humanitäre Erfolge.

Weihnachtsbäume in der Karibik….sind keine gute Idee

Während des Weihnachtsfestes im Jahr 1895 brannte die Apotheke auf St. Thomas völlig nieder.

Eine Kerze hat den trockenen Weihnachtsbaum entzündet und das Feuer griff auf die hölzerne Decke, die mit Naturharz imprägniert war, über. Valdemar hat jedoch sein Geschäft wieder sehr schnell aufgebaut. Als aber die wirtschaftlichen Interessen auf den damaligen dänischen Jungferninseln zunehmend sanken und seine Gesundheit sich verschlechterte, entschied Valdemar schließlich, seine Apotheke einschließlich den Rechten am beliebten Riise Bay Rum an den Pharmazeut Oluf Volmer Poulsen 1913, zu verkaufen.

1917 wurden die Danish West Indies für die Summe von 25 Mio Dollar an die Vereinigten Staaten von Amerika verkauft und die pharmazeutischen Rechte an die Svane Apoteket in Vejle, wo sie heute noch als “Vejle St. Thomas Apotek” existiert, übertragen.

” Der Name A.H. Riise ist heute noch auf St. Thomas sehr bekannt. Es gibt zum Beispiel eine A.H. Riise Mall auf der Main Street 37, und sie produzieren ebenso Rum und Bitter, die den Namen A.H. Riise tragen.”, sagt abschließend Peter Kelstrup, der Urenkel von dem berühmten Pharmazeuten.

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