Ribolla Gialla
Hell strohgelb mit grünen Reflexen, blumig im Duft und am Gaumen trocken mit zitrischem Auftakt. Die Sorte wächst im Hügelland zwischen Friaul und Slowenien, in der Ebene nie.
Hier mehr erfahren · aufklappenRibolla Gialla: Herkunft, Stil & Speisen+
Ihr Name kommt vermutlich vom Aufkochen, ribollire.
Die hohe Apfelsäure ließ den Wein früher in den Glasballons brodeln.
Woher kommt Ribolla Gialla?
Aus dem Friaul, wo sie seit 1300 belegt ist. Der Name geht auf das slowenische Rébula zurück, auf Friaulisch heißt sie Ribuele. Sie wächst vor allem im Hügelland an der Grenze zwischen Italien und Slowenien, von Tarcento über den Karst bis nach Istrien.
Wie schmeckt sie?
Meist bleibt sie leicht, mit viel Säure und blumigem Duft. Viele Erzeuger im Collio, im Goriziano und im Vipava-Tal vergären Ribolla aber auch auf der Maische und bekommen so einen volleren Stil.
Was hat Österreich-Ungarn damit zu tun?
Anfang des 20. Jahrhunderts, unter Österreich-Ungarn, waren ihre süßen Weine sehr geschätzt, schreibt das Konsortium Friuli Colli Orientali. Bis ins 19. Jahrhundert war die Sorte weit verbreitet, die Reblaus hat ihre Fläche stark verringert.
Wozu passt Ribolla Gialla?
Das Konsortium empfiehlt kalte Vorspeisen, Gerichte mit süßsauren Zitronensaucen, Gemüse- und Cremesuppen sowie Fisch in Sauce, getrunken bei 10 bis 12 °C. Hier findest Du sie sortenrein von La Tunella und Jermann und in Cuvées wie dem Sharis von Livio Felluga.