Kampanien
Aglianico in den Höhen Irpiniens. Fiano, Greco und Falanghina mit südlicher Eigenart. Reben am Vesuv, in kühlen Bergtälern und über dem Meer – Kampanien verdichtet Italiens Süden auf erstaunlich engem Raum.
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Der Süden kann Sonne. Kampanien kann außerdem Höhe, Asche und erstaunliche Frische.
Warum gilt Taurasi als Langstreckenwein?
Taurasi DOCG basiert auf Aglianico. Die spät reifende Sorte trägt dunkle Frucht, hohe Säure und kräftiges Tannin. In den höheren, kontinental geprägten Lagen Irpiniens entwickelt sie Weine, die jung fordernd sein können und mit Flaschenreife deutlich gewinnen.
Fiano oder Greco – wo liegt der Unterschied?
Fiano di Avellino zeigt häufig eine feinere, nussig-kräuterige Seite und kann ausgezeichnet reifen. Greco di Tufo wirkt meist kerniger, markanter und besitzt einen charakteristischen leicht herben Nachhall. Beide Herkünfte tragen den DOCG-Status.
Wo steht Falanghina?
Falanghina gehört zu den prägenden weißen Sorten der Region, besonders im Sannio und in den Campi Flegrei. Sie kann zitrisch und blütenbetont auftreten, behält bei sorgfältigem Ausbau aber genügend Substanz für mehr als nur unkomplizierten Sommerwein.
Was wächst am Vesuv?
Die Vesuvio DOP umfasst weiße, rote und rosafarbene Weine; Lacryma Christi ist ihre bekannteste Spezifikation. Dunkle vulkanische Böden, Hanglagen und Meeresnähe bilden einen völlig anderen Herkunftsraum als das bergige Irpinia.