Nebbiolo
Nebbiolo reift spät und entwickelt sich langsam, getragen von viel Tannin. Aus Nebbiolo entstehen Barolo und Barbaresco, beide zu 100 % aus dieser einen Sorte.
Hier mehr erfahren · aufklappenNebbiolo: Barolo, Barbaresco & Reifezeiten+
In den Handel darf Barolo erst am 1. Jänner des vierten Jahres nach der Lese.
Eine Riserva wartet bis ins sechste.
Woher kommt Nebbiolo?
Aus dem Piemont, schriftlich belegt seit dem 13. und 14. Jahrhundert. Der Name kommt vermutlich von nebbia, Nebel, und verweist auf den weißen Belag der reifen Beeren. Im Nordpiemont heißt die Sorte Spanna, in der Valtellina Chiavennasca.
Was gilt für Barolo?
Barolo DOCG wird zu 100 % aus Nebbiolo gekeltert, in elf Gemeinden wie Barolo, La Morra, Monforte d'Alba und Serralunga d'Alba. Laut Vorschrift reift er mindestens 38 Monate, davon 18 im Holz, die Riserva 62 Monate. Die Zusatzlagen, die Menzioni Geografiche Aggiuntive, wurden 2010 festgelegt.
Und Barbaresco?
Auch Barbaresco ist reiner Nebbiolo, seit 1966 DOC und seit 1980 DOCG, aus Barbaresco, Neive, Treiso und einem Teil von Alba. Hier stehen etwa der Bric Turot von Prunotto und die Riserva von San Silvestro.
Wie schmeckt Nebbiolo?
Das Konsortium beschreibt Barolo mit voller, intensiver Granatfarbe, elegant und kraftvoll zugleich. Die Weine sind tanninreich, reifen sehr langsam und halten lange. Neben Barolo und Barbaresco findest Du hier Langhe Nebbiolo wie den Occhetti von Prunotto und den Red Label von Ca del Baio.