Frankreich
Champagner gibt es nur aus der Champagne, und im Sortiment ist er die größte Gruppe. Burgund ordnet Pinot Noir und Chardonnay nach Parzellen, in Bordeaux entsteht der Rotwein als Assemblage aus Cabernet und Merlot. Der Rosé kommt meist aus der Provence.
Hier mehr erfahren · aufklappenFrankreich verstehen: Appellation, Cru & Perlage+
Eine Parzelle in Burgund, ein Château in Bordeaux.
Zwei Arten, Herkunft aufs Etikett zu schreiben.
Welche Regionen sind bei uns stark?
Die größte Gruppe stellt die Champagne mit Moët & Chandon, Dom Pérignon, Taittinger, Louis Roederer, Veuve Clicquot und Ruinart. Aus Burgund kommen Benjamin Leroux, Louis Jadot, Louis Latour und Armand Rousseau, aus der Provence Domaines Ott, Château Minuty und die Caves d'Esclans. Bordeaux ist mit Châteaux wie Latour, Palmer, Léoville Las Cases und Lynch-Bages vertreten.
Was bedeuten AOP und IGP?
Eine AOP, auf vielen Etiketten noch AOC, grenzt Herkunft und Produktionsregeln eng ein, bis hinunter zu Gemeinden wie Pauillac oder Margaux. IGP-Weine wie Pays d'Oc lassen bei Rebsorten und Cuvées mehr Spielraum. In Burgund steigt die Herkunft von der Régionale über den Village-Wein zum Premier Cru, ganz oben stehen die 33 Grand-Cru-Appellationen.
Welche Rebsorte gehört wohin?
Pinot Noir und Chardonnay prägen Burgund und, zusammen mit Meunier, die Champagne. Bordeaux setzt links der Gironde vor allem auf Cabernet Sauvignon, rechts der Dordogne auf Merlot. An der nördlichen Rhône wächst Syrah, im Süden Grenache. Sauvignon Blanc kommt aus Sancerre und Pouilly-Fumé, Chenin Blanc aus Saumur und Vouvray an der Loire.
Wo stehen Champagner, Crémant und Süßwein?
Champagner reift nach der zweiten Gärung in der Flasche mindestens 15 Monate auf der Hefe, Jahrgangschampagner mindestens drei Jahre. Crémant findest Du bei uns aus Limoux, von der Loire, aus Burgund und dem Elsass. Edelsüß wird es in Sauternes und Barsac, wie beim Château Coutet. Alles mit Perlage steht unter Schaumwein aus Frankreich, der Rosé unter Rosé aus Frankreich.