Glera
Bis 2009 hieß die Rebsorte selbst Prosecco, seither Glera. Aus ihr entsteht der Prosecco aus Venetien und Friaul, vom DOC bis zum Cartizze aus Valdobbiadene.
Hier mehr erfahren · aufklappenGlera: Prosecco, Herkunft & Süßestufen+
Cartizze ist eine 107 ha kleine Unterzone von Valdobbiadene.
Eigene Regeln gelten dort seit 1969.
Ist Glera dasselbe wie Prosecco?
Die Traube hieß bis Ende 2009 selbst Prosecco. Seit der Neuordnung vom 17. Juli 2009 ist Prosecco eine geschützte Herkunft, die Rebsorte heißt Glera. Prosecco besteht zu 85 bis 100 % aus ihr, der Name stammt vom Dorf Prosecco bei Triest.
Was unterscheidet DOC und DOCG?
Prosecco DOC kommt aus Venetien und Friaul und wird nur in Glasflaschen mit staatlicher Banderole am Hals verkauft. Conegliano Valdobbiadene Prosecco Superiore DOCG stammt aus 15 Gemeinden, dazu gehören 43 Rive, meist Steillagen einer Gemeinde mit Handlese und Jahrgang am Etikett. Die Hügellandschaft ist UNESCO-Welterbe.
Was heißt Brut, Extra Dry und Dry?
Beim Spumante steht Brut für weniger als 12 g/l Restzucker, Extra Dry für 12 bis 17 g/l und Dry für 17 bis 32 g/l. Extra Dry ist also süßer als Brut, auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt.
Wie entsteht Prosecco Rosé?
Zur Glera kommen 10 bis 15 % Pinot Noir. Die zweite Gärung läuft wie beim weißen Prosecco im Drucktank nach der Methode Martinotti, beim Rosé dauert die Schaumweinbereitung mindestens 60 statt 30 Tage. Rosé gibt es nur als Spumante von Brut Nature bis Extra Dry, hier etwa von Bolla und Rebuli.