ROSÉWEIN
Rosé kann federleicht, kräuterwürzig oder ernsthaft strukturiert sein. Entscheidend sind Traube, Herkunft und die kurze, präzise Begegnung mit den Beerenschalen.
Hier mehr erfahren · aufklappenROSÉWEIN: Auswahl & Fachwissen+
Rosé ist kein Kompromiss.
Er ist eine eigene Disziplin.
Wie entsteht Roséwein?
Meist bleiben rote Trauben nur kurz auf der Maische, sodass wenig Farbe und Gerbstoff gelöst werden. Beim Saignée-Verfahren wird ein Teil des Mostes aus einer Rotweinmaische abgezogen; seltener entsteht Rosé durch zugelassene Verschneidung.
Warum reicht die Farbe von blass bis kräftig?
Rebsorte, Dauer des Schalenkontakts und Kellertechnik bestimmen den Ton. Eine helle Farbe sagt weder automatisch etwas über Qualität noch über Süße aus.
Welche Speisen passen zu Rosé?
Trockener Rosé begleitet Antipasti, gegrillten Fisch, mediterranes Gemüse und helles Fleisch. Strukturreichere Varianten tragen auch würzige Küche, während fruchtbetonte Stile zu sommerlichen Gerichten passen.
Wie kühl sollte Rosé ins Glas?
Leichte Rosés wirken bei etwa 8–10 °C präzise. Kräftigere, im Holz ausgebaute oder gereifte Weine dürfen etwas wärmer sein, damit Textur und Würze nicht verborgen bleiben.