Picon | Frankreich, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Marseille
Ein Aperitif, geboren aus Weitsicht. Bitter, kraftvoll und seit 1837 unverkennbar.
Picon entstand 1837 aus der Idee von Gaétan Picon, der während seines Militärdienstes in Algerien ein aromatisches Elixier auf Basis von getrockneten Orangenschalen, Enzian und Kräutern entwickelte. Zurück in Marseille, dem Tor zum Mittelmeer, perfektionierte er seine Rezeptur und legte damit den Grundstein für einen der prägendsten Bitter-Aperitifs Frankreichs.
Von Beginn an war Picon mehr als nur ein Getränk: Er wurde als Stärkungsmittel, später als Aperitif mit Charakter geschätzt - intensiv, bitter-würzig und doch zugänglich. Mit dem Ausbau der Eisenbahn und der Industrialisierung verbreitete sich Picon rasch in ganz Frankreich und wurde besonders im Elsass zur festen Aperitif-Institution, oft serviert mit Bier oder Soda.
Bis heute bewahrt Picon seine markante Handschrift: orangig, herb, kräutrig, tief verwurzelt in der französischen Alltagskultur und frei von modischen Effekten. Ein Geschmack, der nicht gefallen will – sondern Haltung zeigt.
„Picon wurde geschaffen, um zu beleben und blieb, um zu verbinden.“
– Picon
Picon steht für französische Aperitif-Tradition, die Geschichte nicht erzählt, sondern schmeckbar macht.
Q Picon ※ A.L.A


