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Windspiel Destillerie / Deutschland

Windspiel Destillerie / Deutschland

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    Bodenständigkeit und Genuss.
    Eine außergewöhnliche Seelenverwandtschaft.

    Die Geschichte der Windspiels ist die einer einfachen, bodenständigen Vision. Sandra Wimmeler, Denis Lönnendonker und Tobias Schwoll waren auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben, unabhängig von allen Zwängen. Diese Vision führte die drei 2008 zum Weilerhof im beschaulich gelegenen Berlingen in der Vulkaneifel. Außer Wald, Ländereien und der Kasselburg war nah und fern nichts zu sehen. Die drei beschlossen: das ist der Ort, an dem unsere Träume Wirklichkeit werden sollen. Ehrliche Produkte und ein naturnahes Leben waren ihr Ziel. Doch den feinen Zwirn gegen eine Latzhose tauschen? Sie wären nicht die Windspiels, würden sie nicht auch auf ihrem Hofe Fliegen, Hosenträger sowie schöne Kleider tragen und dem Sinn für Genuss nachgehen.

    Nur Tobias warf sich ins Flanellhemd und sorgte mit emsigem Treiben dafür, dass die drei schon bald ihrem Traum von Unabhängigkeit ein Stück näher kamen. All abendlich gönnten sich die drei ein Glas Gin und aßen entspannt Eifeler Kartoffelgerichte. Bis Tobias irgendwann von seinen Träumen zu erzählen begann. Kartoffelbauer wollte er werden. Aber bei den steinigen Böden hier in der Eifel wäre das fast unmöglich. Unmöglich für fast jeden, aber nicht für Tobias von den Windspiels.

    Ein Traum war geboren.
    Das Nicht-Leichte ist das Reizvolle.

    Schon kurze Zeit später bereitete Tobias die steinigen Eifeläcker für den Anbau seiner heiß geliebten Kartoffeln vor. Er wusste das Beste aus den Böden herauszuholen. Und das Beste war gerade gut genug für die Windspiels. Sie aßen wie jeden Abend zusammen ein Kartoffelgericht, diesmal aus selbst angebauten Kartoffeln und gönnten sich ein Glas Gin, als Denis eine Idee kam. Ein Gin aus dem edlen Erdapfel sollte es sein, anstelle des üblicherweise genutzten Getreides. Das wäre sicherlich ein köstlicher Genuss, meinte er. Die anderen hielten es für einen verrückten Gedanken. Aber schließlich waren sie mit einer Vision angetreten und Visionen müssen umgesetzt werden.

    So begannen sie zu experimentieren und fanden mit Holger Borchers einen erfahrenen Destillateurmeister. Die Aufgabe: fein sollte der Gin sein, mit erlesener und dezenter Note. Bodenständig, aber dennoch für selbstbewusste Genießer. Sie tüftelten monatelang gemeinsam an einer Rezeptur, verfeinerten die Botanicals und schließlich war er perfekt: ihr Premium Dry Gin.

    Ein historisches Erbe lässt grüßen.
    Windspiel war geschaffen.

    Nun fehlte nur noch ein Name für das erlesene Produkt. Er sollte dem edlen Tropfen gerecht werden und die Geschichte der Windspiels erzählen. Und so kam es, dass sie sich bei einem ihrer zahlreichen Gin- und Kartoffelabende an einen Besuch bei einer Frau aus dem Nachbarort erinnerten. Sie waren damals neu im Dorf und jeder wollte wissen, wer diese Windspiels wohl sind. Sandra und Denis wollten nicht unhöflich sein und leisteten der Dame Gesellschaft. Sie erzählte ihnen viel von der Umgebung, dem alten Herrn Weiler, dem der Hof einst gehörte und je später der Abend wurde, desto tiefer ging es in die deutsche Geschichte zurück. So kam es, dass die Dame gegen später Stunde sogar vom Preußenkönig Friedrich dem Großen berichtete. Dieser sollte sich laut ihrer Aussage 1757 mit Leopold Joseph Graf von Daun getroffen und mit ihm über die Eifeler Tartoffel gesprochen haben. Sie imponierte Friedrich dem Großen sehr. So sehr, dass ihm vorschwebte aus dieser feinen Knolle einmal etwas Großes zu zaubern – ein edler Tropfen wäre die Krönung seines Lebenswerkes gewesen. Doch dazu kam es leider nicht mehr.

    Als sie so über die Geschichte nachdachten, mussten sie herzlich lachen. Aber dennoch, was wenn etwas Wahres dran sein sollte? Sie wollten Tatsachen schaffen und recherchierten sämtliche Informationen über Friedrich den Großen. Insbesondere die Hundeliebhaberin Sandra war begeistert von seiner Leidenschaft für Windspiel-Hunde. Sogar begraben ließ er sich mit ihnen. Schnell sprang ihre Begeisterung auf die anderen über und so kam es, dass sie Leidenschaft mit Leidenschaft verbanden. Sie nannten ihren edlen Tropfen: Windspiel Premium Dry Gin. Gewidmet Friedrich dem Großen, dem Entdecker der Kartoffel in Deutschland und seiner zweiten Leidenschaft: Windspiel Hunden.

    Ein Gewand für einen edlen Tropfen.
    Fein und nobel sollte es sein.

    Doch ein Name macht noch lange kein Produkt. Und so begaben sie sich an das Design ihres feinen Tropfens. Im Prinzip sollte ihr Gin so sein wie sie – mit einem Hang zum Genuss und zum Schönen, aber dennoch naturnah. Schnell fanden sie eine braune Flasche, die vor Eleganz und Schlichtheit nur so strahlte. Ein cremefarbenes Naturpapier bildete rasch die Grundlage ihres Etiketts. Jetzt fehlte noch das gewisse Etwas. Etwas, das die Flasche so unverwechselbar machte, wie die Windspiels. Sie fragten einen Naturkorken bei Amorim Cork an. Doch kein Korken war ihnen gut genug. Bis ihnen eine zündende Idee kam: ein goldener Ring muss her und eine edle Kordel. Sie legten sich wie eine anmutige Kette um den Flaschenhals und ließen ihn erstrahlen. Aber der Korken sollte nicht nur ein Augenschmaus sein und nach dem Verzehr weggeworfen werden. Deswegen begannen die Windspiels ihre Korken als Schlüsselanhänger zu verwenden. Ein Brauch, den sie noch heute wahren.

    Eine Vision ist nie zu Ende.
    Der Traum geht weiter.

    Mittlerweile sind mehrere Jahre ins Land gezogen. Die Windspiels reisten viel durch die Lande und genossen jeden Moment. Doch sie wären nicht die Windspiels, hätten sie mit all dem genug. Eines Abends ließen sie ihre Gedanken schweifen – von ihren Anfängen und Träumen. Sie dachten darüber nach, wie sie am Anfang von allen belächelt wurden. Denis brachte es auf den Punkt: „Wisst ihr, als wir begonnen haben, hielt man uns für Träumer. Gin kannte hier in der Eifel kaum jemand und in der Welt waren wir die aberhundertste Gin-Marke. Das war schon alles komisch, aber zugleich aufregend.“ Und Sandra fuhr fort: „Das stimmt. Kräuterschnaps und Wodka trinkt man hier häufiger, aber Gin. Das war fast allen neu.“ Und während die Worte ausgesprochen waren, ging ihnen die nächste Vision durch den Kopf. Wodka – das klare Getränk, das häufig mit Limonaden und Säften getrunken wird. Jeder von ihnen hatte eine ganz besondere Erinnerung daran. Es war ihr Getränk der Jugend. Wie könnte man das vergessen? Aber heute noch einmal einen Wodka trinken? War das für sie Genuss? Nicht mehr genauso wie früher. Es musste besser sein. Und so begannen sie zu tüfteln. Ein besonderer Wodka sollte es werden. Einer für Genießer. Er sollte mehr sein, als der Basisalkohol ihres Gins. Er sollte die Kartoffel noch stärker hervorbringen. Und so telefonierten sie mit Holger. Er verstand blind, was die Windspiels von ihm wollten und schlug ihnen vor eine neue besonders stärkehaltige Kartoffel anzubauen. Kartoffeln der Sorte Pirol sollten es werden. Sie seien besonders stärkehaltig und intensiv. In einem speziellen Verfahren und Brennvorgang könne er die Charakteristik der Kartoffel durch eine feine Milde untermalen. Danach noch ein paar Monate auf dem Eschenfass und der Wodka wäre perfekt für Genießer wie die Windspiels. Und er wurde es. Ein Wodka von Genießern für Genießer. Der Windspiel Barrel Aged Potato Vodka. (Quelle:Windspiel)

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