Südtirol–Trentino
Gewürztraminer und Lagrein im Norden. Teroldego, Nosiola und Trentodoc weiter südlich. Zwischen Dolomiten, Etschtal und Gardasee wechseln Höhe, Temperatur und Rebsorte auf engem Raum.
Hier mehr erfahren · aufklappenSüdtirol & Trentino lesen: Sorten, Höhe, Trentodoc+
Zwei Provinzen. Ein Gebirge. Keine einfache Kurzform.
Wofür steht Südtirol im Wein?
Mehr als zwanzig Rebsorten wachsen zwischen alpinen und mediterranen Klimazonen. Vernatsch und Lagrein sind die beiden autochthonen roten Sorten. Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Gewürztraminer zeigen, wie präzise Höhenlage und Exposition die Aromatik verändern.
Was unterscheidet das Trentino?
Mehr als 10.000 Hektar Reben liegen zwischen Gardasee, Talboden und steilen Dolomitenhängen, teils auf 1.000 Metern. 74 Prozent der Fläche sind weiß bestockt. Nosiola, Teroldego und Marzemino stehen neben Chardonnay, Pinot Grigio und weiteren internationalen Sorten.
Was ist Trentodoc?
Trentodoc ist Schaumwein aus dem Trentino mit zweiter Gärung in der Flasche. Die Trento DOC wurde 1993 anerkannt. Zugelassen sind Chardonnay, Pinot Nero, Pinot Bianco und Meunier; Chardonnay und Pinot Nero bilden den Schwerpunkt.
Wie liest man die Herkunft auf dem Etikett?
Alto Adige beziehungsweise Südtirol DOC bezeichnet Weine aus der nördlichen Provinz. Trentino DOC und die eigenständigen Bezeichnungen Trento, Teroldego Rotaliano, Valdadige und Casteller ordnen die südliche Provinz. Rebsorte und Unterzone schärfen die Herkunft zusätzlich.