▸ Der Pinot Nero, für den Riccardo Schweizer das erste Etikett des Hauses zeichnete, mit reifen Waldbeeren, Herzkirsche, Pfeffer und Leder.
Im Glas ein Rubinrot, zart bis kräftig. Das Bukett ist vielschichtig, reife Waldbeeren und Herzkirschen, dazu würzige Noten mit etwas Pfeffer und Leder.
Am Gaumen kehren diese Aromen wieder. Die Gerbstoffe sind weich und saftig, der Wein hat Eleganz und Finesse und eine einladende Struktur. Sein Körper ist so gebaut, dass er ein langes Leben vor sich hat.
Kirsche und Waldbeeren, darunter Pfeffer, Leder und weiche Gerbstoffe.
Sortenrein.
Die Reben für den Schweizer wachsen in ausgewählten Lagen, die sich über die Jahre durch ihr Mikroklima als besonders geeignet erwiesen haben, zwischen 350 und 700 Metern. Wenige Meter neben tonhaltigen Böden liegen sandige, kalkhaltige oder kiesige. Gepflanzt sind 8.000 bis 12.500 Stöcke je Hektar, mit Klonen, zum Teil aus eigener Selektion und mit niedrigem Ertrag. So bleibt es bei 35 Hektolitern je Hektar.
Vergoren wird in offenen Behältern, der Tresterhut wird häufig untergestoßen, damit Farbe und Aroma in den Wein gehen. Danach kommt der Wein ins Barrique, macht dort den biologischen Säureabbau und reift zwölf Monate. Nach der Füllung liegt er noch knapp ein Jahr auf der Flasche.
Alto Adige DOC · Barrique · Etikett Riccardo Schweizer
Der Künstler Riccardo Schweizer, 1925 in Mezzano im Trentino geboren, war Maler, Bildhauer, Fotograf, Designer und Architekt und arbeitete mit Picasso, Chagall, Cocteau, Éluard und Le Corbusier. Seine Etiketten schenkte Maria Luisa Manna ihrem Mann Franz Haas als Glücksbringer für die Weine. Das erste, das Franz auswählte, war jenes für den Pinot Nero Schweizer, Jahrgang 1987, der 1990 auf den Markt kam.
▸ Ein Pinot Nero, der den Namen seines Etiketts trägt.
Erster Jahrgang mit dem Etikett von Riccardo Schweizer.
Der 1987er kommt auf den Markt.
Du hältst den Jahrgang 2019 in der Hand.
Fünf Auszeichnungen für den Jahrgang 2019, von 92 bis 96 Punkten.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses.
„Walderdbeeren und Hagebutten, dazu feine Würze, Kerzenwachs, Siegellack. Am Gaumen mit schöner Frische und saftigem Verlauf, zeigt im Ausklang leicht grünes Tannin.“
Othmar Kiem, Simon Staffler.
Tre Stelle, ausgezeichneter Wein.
Angabe des Hauses, Seite des Weinführers.
Falstaff im Original, gekürzt. Alle Wertungen gelten dem Jahrgang 2019.
Drei Gänge, zwei als Empfehlung von Franz Haas, einer von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein |
| Jahrgang | 2019 |
| Herkunft | Alto Adige DOC, Südtirol, Italien |
| Rebsorte | Pinot Nero |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinktemperatur | 16 bis 18 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Franz Haas, Villnerstraße 6, 39040 Montan (BZ), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lagen | 350 bis 700 m, Ton, Sand, Kalk und Kies, 8.000 bis 12.500 Stöcke je Hektar |
| Ausbau | Offene Gärung, biologischer Säureabbau und 12 Monate im Barrique, knapp ein Jahr Flaschenreife |
| Ertrag | 35 hl je Hektar, 15.000 bis 20.000 Flaschen |
| Bewertung | 92 Falstaff (16.10.2023, Jahrgang 2019) |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 96 Luca Gardini (10/2022), 94+ Eros Teboni (2023), 92 Tre Stelle I Vini di Veronelli 2024, Cinque Grappoli Bibenda 2024, alle Jahrgang 2019 |
| Weingut | Franz Haas, Montan |
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