Österreich
Grüner Veltliner wächst auf fast einem Drittel der österreichischen Weingärten. Zweigelt und Blaufränkisch tragen den Rotwein, am Neusiedler See entstehen edelsüße Weine bis zur Trockenbeerenauslese. Auf dem Etikett zählt die Herkunft, oft bis zur einzelnen Ried.
Hier mehr erfahren · aufklappenÖsterreich: Gebiete, Sorten & Herkunft+
Von der Donau bis zum Neusiedler See.
Ein kleines Weinland mit sehr genauen Etiketten.
Welche Gebiete prägen das Sortiment?
Am stärksten vertreten sind Neusiedlersee, Wachau, Kamptal und die Südsteiermark. Aus der Wachau kommen Hirtzberger, F.X. Pichler und die Domäne Wachau, aus dem Kamptal Schloss Gobelsburg und Bründlmayer, aus der Südsteiermark Tement und Polz. Für Rotwein aus dem Burgenland findest Du Kollwentz, Gesellmann und Pöckl.
Was bedeutet DAC auf dem Etikett?
DAC-Weine kommen aus einem der 18 DAC-Gebiete. Jedes Gebiet legt fest, welche Sorten und Stile seinen Namen tragen dürfen, in der Wachau sind es für Riedenweine nur Grüner Veltliner und Riesling. Viele Gebiete staffeln ihre Weine in Gebietswein, Ortswein und Riedenwein. Begonnen hat das System 2003 mit dem Weinviertel DAC.
Welche Rebsorten solltest Du kennen?
Grüner Veltliner steht auf 32,3 Prozent der Rebfläche und ist die wichtigste Sorte des Landes. Riesling hat seine Hochburgen in Wachau, Kremstal und Kamptal. Bei den roten Sorten führt Zweigelt mit 13,4 Prozent, Blaufränkisch ist die Leitsorte im Mittelburgenland und am Eisenberg. In der Südsteiermark gibt Sauvignon Blanc den Ton an.
Wie findest Du Dich hier zurecht?
Über die Weinarten kommst Du direkt zu Weißwein, Rotwein, Rosé, Sekt und Süßwein aus Österreich. Sekt Austria gibt es in den Stufen Klassik, Reserve und Große Reserve, die Große Reserve kommt aus einer einzigen Gemeinde, die auf dem Etikett steht. Süßwein findest Du meist in halben Flaschen.