▸ Der Wein, der nach dem Admiral-Falter in den Weingärten benannt ist, seit 1989 im Keller, im Jahrgang 2023 mit Cassis, Brombeere und feiner Kräuter-Holz-Würze.
Im Glas ein tiefdunkles Rubingranat mit violetten Reflexen und zarter Aufhellung am Rand. Das Bukett ist einladend, schwarze Beeren und Cassis stehen vorn, dazu eine feine Kräuter-Holz-Würze, ein Hauch Brombeere, Lakritze und kandierte Orangenzeste im Hintergrund.
Am Gaumen ist er saftig, dicht und engmaschig, mit dunkler Beerenfrucht und guter Vielschichtigkeit. Säure und Tannin sind ausgewogen, das Tannin ist gut eingebunden und fein würzig. Das Finish ist fruchtsüß und lang, und man spürt, dass er von Flaschenreife noch profitieren wird.
Dicht und engmaschig, mit schwarzer Frucht und einem fruchtsüßen Finish.
Vom Weingut für 2025 bis 2045 angesetzt. Die Flaschenreife wird ihm guttun, das Tannin hat Substanz für viele Jahre.
Anteile aus dem Datenblatt des Weinguts zum Jahrgang 2023.
Die Trauben für den Admiral wachsen auf lehmigen Schotterböden und Sandböden rund um Mönchhof. In und um Mönchhof kennt das Weingut jede Bodenart, Sand, Schotter, Lehm und Schwarzerde mit Kies, und pflanzt jede Rebe dorthin, wo sie am besten wächst.
Im Jahrgang 2023 sind es 60 Prozent Zweigelt, 20 Prozent Merlot und je 10 Prozent Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Nach der Lese reifte der Wein 18 Monate in neuen Barriques. Er hat 15 Prozent Alkohol, 5,5 Gramm Säure und 1,9 Gramm Restzucker.
Burgenland · Barrique · Cuvée
Den Admiral gibt es seit 1989, und er hat jeden Trend überstanden. Sein Name gehört einem Schmetterling, dem Admiral, Vanessa atalanta, der in den Weingärten der Familie heimisch ist. Anfangs reinsortig ausgebaut, ist er seit vielen Jahren eine Cuvée auf Zweigelt-Basis, mit Merlot und den Cabernets je nach Jahrgang. Im Haus heißt er schlicht der Boss.
▸ Ein Falter auf dem Etikett, ein Schwergewicht im Glas.
Der erste Admiral, noch reinsortig.
Pöckl beginnt mit Rotweincuvées.
Zweigelt, Merlot und zwei Cabernets in Deiner Hand.
95 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2023, als Fassprobe 96.
„Tiefdunkles Rubin, opaker Kern. Cassis und Lakritze, Holzwürze im Hintergrund, kandierte Orangenzeste. Vielschichtig, dicht, dunkle Beerenfrucht, ausgewogene Säure und Tanninstruktur, fruchtsüßes Finish, ein vielschichtiger Speisenbegleiter mit Reifepotenzial.“
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Die Fassprobe vom 30.06.2025 steht in den More Facts.
Drei Gänge nach dem Weingut, einer davon von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2023 |
| Herkunft | Burgenland, Österreich |
| Rebsorten | 60 % Zweigelt, 20 % Merlot, 10 % Cabernet Sauvignon, 10 % Cabernet Franc |
| Alkoholgehalt | 15 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2025 bis 2045 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Pöckl GmbH, Zwergäcker 1, 7123 Mönchhof, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Boden | Lehmige Schotterböden und Sandböden |
| Ausbau | 18 Monate in 100 % neuen Barriques |
| Analyse | Säure 5,5 g/l, Restzucker 1,9 g/l |
| Bewertung | 95 Falstaff (25.11.2025), 96 Falstaff als Fassprobe (30.06.2025), beide Jahrgang 2023 |
| Weingut | Pöckl, Mönchhof |
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