Schnapsbrennerei Rochelt
Günter Rochelt brannte zwanzig Jahre nur für Familie und Freunde, 1989 eröffnete er seine Brennerei in Fritzens. Bis zu 80 kg Obst ergeben hier einen Liter, gefiltert wird nie.
Hier mehr erfahren · aufklappenRochelt: Ernte, Kupferkessel & Glasballon+
Ein Rochelt wird niemals filtriert.
Der Alkohol trägt die Aromen, sagt das Haus.
Wie hat Rochelt angefangen?
Günter Rochelt, gelernter Koch, begann in den 1970er Jahren mit ersten Brennversuchen in einer Tiroler Garage, zusammen mit seinem Bruder Dietmar und zuerst mit der Tiroler Vogelbeere. 2003 stieg Schwiegersohn Alexander Rainer ein, seit dem Tod von Günter Rochelt 2009 führt er das Haus mit Daniela Rochelt und den drei Töchtern.
Wie entsteht ein Rochelt?
Die Früchte bleiben am Baum oder Strauch, bis sie den höchsten Zuckergehalt erreichen, passt eine Ernte nicht, fällt eine Sorte auch aus. Gegoren wird mit der Hefe auf den Schalen, ohne Gärhilfen, gebrannt zweimal im Kupferkessel, zuerst zum Raubrand, dann zum Feinbrand.
Wie reifen die Brände?
In offenen Glasballons, je nach Angabe des Hauses bis zu 10 oder 15 Jahre. Den Alkoholgehalt um 50 % vol begründet Rochelt damit, dass Alkohol die Aromen trägt.
Was gibt es von Rochelt?
Raritäten wie Waldhimbeere, Wilde Vogelbeere oder Schwarze Ribisel, die Schnapscuvées Der Inntaler und Kasteler, dazu Annia's Gin und Miniatursets. Die Jahrgänge hier reichen von 2004 bis 2018.