▸ Benannt nach dem Kästchen, in dem der beste Schnaps fürs Fensterln wartete, mit der Bittermandel der wilden Vogelbeere.
Im Glas ist der Brand glasklar. In der Nase zeigt sich die Vogelbeere mit ihrer bittermandeligen Note, Birne und Pflaume legen Frucht darum.
▸ Bittermandel und Frucht, aus einem Guss.
Am Gaumen entfaltet er eine harmonische Aromenfülle. Die Bittermandel der Vogelbeere gibt Halt, die Birne bringt Frucht, die Pflaume eine feine Würze. Nichts steht allein, die Früchte greifen ineinander. Ein Brand für das halb gefüllte Tulpenglas und kleine Schlucke.
Bittermandel und Frucht, harmonisch zu einem Brand vereint.
Das Verhältnis ist ein Familiengeheimnis.
Die wilden Vogelbeeren kommen aus Südfinnland, Williamsbirnen und Pflaumen aus der Steiermark und aus Oberösterreich. Jede Frucht wird getrennt eingemaischt und gebrannt, erst die Herzstücke kommen zusammen. Die genaue Zusammensetzung bleibt ein Familiengeheimnis.
Drei Früchte, getrennt gebrannt.
Die Gärung läuft ohne Gärhilfen, allein mit der Hefe, die auf den Fruchtschalen sitzt, und beginnt binnen weniger Stunden. Danach geht die Maische zweimal durch den Kupferkessel, vom Raubrand zum Feinbrand, und nur das Herzstück bleibt. In offenen Glasballons verdunstet ein Teil des Alkohols, die Schärfe geht, die Frucht bleibt. Gefiltert wird nie, Wasser kommt kaum dazu.
Edelbrand · Zweimal gebrannt · Ungefiltert
In alten Tiroler Bauernstuben stand ein Holzkästchen. Darin hielten junge Frauen den edelsten Schnaps bereit, für die Burschen, die zum Fensterln kamen. Nach diesem Kastl ist der Kasteler benannt, und mit der Vogelbeere steckt ein Stück Tiroler Schnapskultur darin.
▸ Der Schnaps fürs Fensterln, heute in Deinem Glas.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt. Den Brand trinkst Du danach, in kleinen Schlucken bei Raumtemperatur.
Vogelbeeren aus Südfinnland, Birnen und Pflaumen aus Österreich, getrennt gebrannt und vereint, Erntejahr 2004. Der Name kommt aus dem Kastl in der Tiroler Stube.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Spirituose, Edelbrand, Cuvée aus Vogelbeeren, Williamsbirnen und Pflaumen |
| Erntejahr | 2004 |
| Herkunft | Brennerei Rochelt, Fritzens, Tirol, Österreich; Früchte aus Südfinnland, der Steiermark und Oberösterreich |
| Zutaten | Vogelbeeren, Williamsbirnen, Pflaumen; ohne Gärhilfen und Zusätze |
| Alkoholgehalt | 50 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,7 l |
| Allergene | Keine angegeben |
| Verantwortliches Unternehmen | Brennerei Rochelt GmbH, Innstraße 2, 6122 Fritzens, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Herkunft der Früchte | Südfinnland, Steiermark, Oberösterreich |
| Cuvée | Jede Frucht getrennt eingemaischt, vergoren und gebrannt, danach die Herzstücke vereint; Zusammensetzung ist Familiengeheimnis |
| Name | Nach dem Holzkästchen in Tiroler Bauernstuben |
| Gärung | Natürlich, mit der Hefe der Fruchtschalen, ohne Gärhilfen und Zusätze |
| Brennen | Zweimal im Kupferkessel, Raubrand und Feinbrand, nur das Herzstück |
| Reifung | In offenen Glasballons, nicht filtriert |
| Serviervorschlag | Bei Raumtemperatur, rund 1 cl im halb gefüllten Tulpenglas, nach dem Essen |
| Flasche | Grüne Rochelt-Flasche nach dem Vorbild der Tiroler Zangenflasche |
| Bewertung | Keine Fachbewertung mit Punkten gefunden |
| Hinweis | Rochelt bietet derzeit das Erntejahr 2005 an. Die Beschreibung hier gilt der Cuvée, nicht einem bestimmten Erntejahr. |
| Quelle | Rochelt |
| Erzeuger | Brennerei Rochelt, Fritzens |
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