Cuvée weiß
Bei Terlan treffen Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc zusammen, bei Strehn Sauvignon, Welschriesling und Veltliner. Nennt das Etikett die Sorten, stehen sie in absteigender Menge da.
Hier mehr erfahren · aufklappenCuvée weiß: Regeln, Beispiele & Kürzel+
Steht nur eine Sorte auf dem Etikett, müssen 85 % aus ihr stammen.
Stehen mehrere drauf, zählen nur diese.
Was ist eine Cuvée?
Ein Wein aus mehreren Rebsorten. Nennt das Etikett nur eine Sorte, müssen laut EU-Recht mindestens 85 % des Weins aus ihr stammen. Werden zwei oder mehr Sorten genannt, besteht der Wein zu 100 % aus diesen, angeführt in absteigender Menge und in gleich großer Schrift.
Was unterscheidet sie vom Wiener Gemischten Satz?
Beim Wiener Gemischten Satz DAC stammt der Wein aus einem Wiener Weingarten, in dem mindestens drei Sorten zusammen wachsen und gemeinsam gelesen und verarbeitet werden. Für eine Cuvée regelt das EU-Recht nur die Sortenangaben auf dem Etikett, nicht die Pflanzung im Weingarten.
Welche Cuvées findest Du hier?
Aus Südtirol die Nova Domus und den Terlaner Classico der Kellerei Terlan. Aus dem Burgenland Velich TO, den Heideboden von Reeh und den Weisser Schotter von Strehn, aus der Steiermark den Steirerbua von Tschermonegg und aus Friaul den Broy von Collavini mit Friulano.
Wie lese ich die Kürzel im Titel?
In unseren Produktnamen stehen die Sorten oft abgekürzt in Klammern, etwa WB für Weißburgunder, CH für Chardonnay, SB für Sauvignon Blanc, GV für Grüner Veltliner und WR für Welschriesling. Die Nova Domus von Terlan trägt deshalb den Zusatz (WB/CH/SB).