▸ Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc, zwei Jahre gereift, bevor die Riserva ihren Namen tragen darf.
Helles Gelb mit leicht grünlichen Reflexen.
Der Nova Domus zeigt sich vielschichtig, kaum ein Wein aus dem Haus Terlan trägt so viele Facetten gleichzeitig. Kräuter und Gewürze, Anis, Minze, Salbei, legen sich über eine Fruchtseite aus Aprikose, Mandarine, Honigmelone und Passionsfrucht, darunter liegt durchgehend eine mineralische, fast salzige Spur. Drei Sorten aus drei Höhenlagen wachsen hier zusammen: der Weißburgunder von 500 bis 600 Metern, Chardonnay und Sauvignon Blanc von 300 bis 350 Metern.
Am Gaumen ist er komplex und trotzdem fein, eine cremige Weichheit trifft auf aromatische Mineralität, und der Abgang zieht sich lange. Ein Fünftel der Trauben durchläuft den biologischen Säureabbau, das rundet, ohne die Frische zu kosten, die restlichen Monate auf der Feinhefe geben ihm seine Tiefe.
Ein Wein mit mehr Fragen als Antworten, und genau deshalb bleibt man am Glas.
Die ersten Jahre zeigen die Frucht, die salzige Mineralität trägt weit über das Jahrzehnt hinaus.
Gelesen und selektiert von Hand, sanft als Ganztraube gepresst, der Most klärt sich von selbst durch natürliche Sedimentation. Die Gärung läuft langsam bei kontrollierter Temperatur im großen Eichenfass mit 30 Hektoliter Inhalt, nur Weißburgunder und Chardonnay durchlaufen dabei den biologischen Säureabbau. Zwölf Monate auf der Feinhefe im großen Holzfass, die Assemblage entsteht drei Monate vor der Füllung, insgesamt reift der Wein zwei Jahre, bevor er als Riserva das Haus verlässt.
Winzergenossenschaft seit 1893 · 143 Mitglieder · Alto Adige DOC
Die Burgruine, die über dem Dorfeingang von Terlan thront, geht auf das Jahr 1206 zurück. Nova Domus, das neue Haus, trägt ihren Namen als Gegenstück dazu: ein junger Wein, der sich der alten Geschichte des Ortes stellt. Drei Sorten aus drei Höhenlagen wachsen zu einer Cuvée zusammen, und erst nach zwei Jahren Reife darf sie sich Riserva nennen.
▸ Genauso kraftvoll und komplex wie die Ruine, die über dem Dorf wacht.
Die Burgruine über dem Dorfeingang von Terlan entsteht, Namensgeberin für den Gegensatz „neues Haus".
24 Winzer schließen sich zur Kellerei Terlan zusammen.
143 Mitglieder, drei Höhenlagen. Du hältst den aktuellen Jahrgang in der Hand.
Vielschichtig in der Nase, mit Kräutern, Gewürzen und reifer Frucht, am Gaumen komplex und feingliedrig, cremige Weichheit trifft auf aromatische Mineralität und einen sehr langen Abgang.
Zusätzlich 95 Punkte James Suckling, Jahrgang 2023.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Empfohlen vom Winzer selbst, dazu passt auch Kaviar oder gegrillter Lachs. Serviere ihn bei 12 bis 14 °C, sein Reifepotenzial reicht über zehn Jahre.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Jahrgang | 2023 |
| Rebsorte | 70 % Weißburgunder, 25 % Chardonnay, 5 % Sauvignon Blanc |
| Herkunft | Alto Adige DOC, Südtirol, Italien |
| Geschmack | Trocken, 1,1 g/l Restzucker |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | Reifepotenzial über zehn Jahre |
| Serviertemperatur | 12 bis 14 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Abfüller und verantwortlicher Lebensmittelunternehmer | Cantina Terlan Gen. landw. Ges., Via Silberleiten 7, 39018 Terlan (BZ), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
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