Riesling
Pfirsich oder Apfel im Duft, dazu eine rassige Säure. In Österreich wächst Riesling auf 2.025 ha, fast alles davon in Niederösterreich, und in der Wachau ist er eine von nur zwei Sorten, die als Riedenwein antreten dürfen.
Hier mehr erfahren · aufklappenRiesling: Herkunft, Wachau & Reife+
Mit dem Welschriesling teilt er nur den halben Namen.
Verwandt sind die beiden nicht.
Woher kommt der Riesling?
Als Heimat gilt Deutschland. Das Wort Riesling taucht am 13. März 1435 zum ersten Mal in einem Dokument auf, woher der Name stammt, ist ungeklärt. Heunisch steht in seinem Stammbaum. Rund 45 % aller Rieslinge der Welt wachsen heute in Deutschland, dort waren es 2024 genau 24.233 ha.
Welche Rolle spielt er in der Wachau?
Eine große. Für Riedenweine der Wachau DAC sind nur Riesling und Grüner Veltliner zugelassen, gelesen wird von Hand. Die Vinea-Stufen reichen von der leichten Steinfeder bis 11,5 % vol über das Federspiel bis zum Smaragd ab 12,5 % vol. Hier findest Du Smaragde aus Rieden wie Achleiten, Kellerberg, Loibenberg, Klaus und Singerriedel.
Wie schmeckt Riesling?
Im Duft oft nach Pfirsich oder Apfel, am Gaumen mit rassiger Säure. Auf Schiefer wirkt er mineralisch bis feuersteinartig, nach einigen Jahren in der Flasche zeigt er häufig einen Petrolton. Es gibt ihn in jeder Qualitätsstufe und Geschmacksrichtung, trocken ebenso wie als Beerenauslese.
Wann trinke ich ihn am besten?
Das Deutsche Weininstitut rät, Riesling frühestens ein Jahr nach der Ernte zu öffnen, Spitzenweine halten nahezu unbegrenzt. Seine natürliche Säure macht ihn außerdem zu einem guten Grundwein für Sekt.