Pinot Noir
Kleine Trauben, winzige Beeren, geringe Erträge. Pinot Noir ergibt hell bis mittel gefärbte Rotweine mit moderater Säure, geschätzt für ihre aromatische Vielfalt und Finesse.
Hier mehr erfahren · aufklappenPinot Noir: Burgund, Österreich & Namen+
Aus Kreuzungen von Pinot Noir und Heunisch entstanden 21 Sorten, die in Frankreich angebaut werden.
Chardonnay ist eine davon.
Woher kommt Pinot Noir?
Aus dem Burgund, wo sich seine Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. In der Côte d'Or ist er heute die einzige zugelassene rote Sorte für Qualitätswein. Aus seinen Mutationen sind Grauburgunder, Weißburgunder und Pinot Meunier hervorgegangen.
Wie heißt er in Österreich?
Blauer Burgunder oder Blauburgunder, in Deutschland Spätburgunder, in Italien Pinot nero. In Österreich standen 2020 624 ha, davon 307 ha in Niederösterreich und 261 ha im Burgenland. Laut HBLA Klosterneuburg verlangt er gute Lagen und Böden, verrieselt an kühlen Standorten und wird heute oft im Barrique ausgebaut.
Wie schmeckt Pinot Noir?
Oft nach Kirsche, Erdbeere und Brombeere, dazu Veilchen und manchmal Mandel, im Alter kommen nussige Töne. Der Gerbstoff reicht je nach Stil von fast streng bis weich und samtig.
Welche Rolle spielt er im Schaumwein?
Eine große. Mit Chardonnay verschnitten ergibt er vor allem in der Champagne Schaumwein, dort steht er auf 38 % der Fläche. Hier findest Du etwa den Blanc de Noirs von Champagne Fleury.