Merlot
Merlot ergibt runde, farbintensive Weine mit weicheren Gerbstoffen als der Cabernet. In Frankreich war er 2015 mit 112.000 ha die einzige Sorte über 100.000 ha.
Hier mehr erfahren · aufklappenMerlot: Herkunft, rechtes Ufer & Österreich+
Amseln sollen die Trauben besonders mögen.
Daher, so heißt es, der Name Merlot.
Woher kommt Merlot?
Aus Bordeaux, wo er seit Anfang des 19. Jahrhunderts in den Weinen der Region steckt. Er ist eine natürliche Kreuzung aus Magdeleine Noire des Charentes und Cabernet Franc und damit ein Halbgeschwister des Cabernet Sauvignon.
Was bedeutet rechtes Ufer?
Gemeint sind die Gebiete am rechten Ufer der Dordogne wie Saint-Émilion und Pomerol. Dort dominiert Merlot, während das Médoc eher auf Cabernet setzt. Château Rouget aus Pomerol steht hier im Regal.
Wie schmeckt Merlot?
Vollmundig und oft alkoholreich, mit weicheren Gerbstoffen und Trinkreife nach einigen Jahren, schreibt die HBLA Klosterneuburg. In der Cuvée mit Cabernet bringt er Geschmeidigkeit und Fülle.
Und in Österreich?
Dort standen 2020 770 ha Merlot, 75 ha mehr als 2015, davon 455 ha im Burgenland und 280 ha in Niederösterreich. Sortenrein kommt hier etwa die Merlot Reserve von K + K Kirnbauer aus Deutschkreutz, aus Südtirol die Riserva Siebeneich von Schreckbichl.