▸ Die reifsten Trauben aus dem Aubühl, der wärmsten Lage im Arbesthaler Hügelland, im Jahrgang 2019 dicht wie selten und trotzdem mit salzigem, frischem Ende.
Im Glas steht ein dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen. Die Nase öffnet sich langsam und wird mit jeder Minute an der Luft reicher. Zuerst kommen Zwetschke, Brombeeren und dunkle Kirschen, dann überraschend helle Töne, Himbeere und Orangenzeste. Darunter liegen Tabak und Zeder, Zimt, Pfeffer und Gewürznelke. Es ist eine Nase mit vielen Etagen, und jede will entdeckt werden.
▸ Dunkle Frucht, Gewürz und am Ende ein Hauch Salz, der Dich zum nächsten Schluck zieht.
Am Gaumen ist er komplex und dicht, süße Herzkirschen füllen die Mitte, ein Hauch Schokoschmelz legt sich darüber. Dann greift ein finessenreicher Säurebogen ein und hält die ganze Fülle in Spannung. Die Tannine sind reif und tragend, fein im Korn und fest im Rahmen. Der Abgang ist mineralisch und leicht salzig, und genau dieses Salz macht ihn so apart. Trotz seiner Kraft wirkt er nie schwer, der Nachhall bleibt lange und frisch. Gib ihm Zeit in der Karaffe, dann zeigt er alles, was er hat.
Dicht und doch frisch, mit Herzkirsche in der Mitte und einem salzigen Ausklang.
Kellerkühl, nicht zimmerwarm. Zwei bis drei Stunden in der Karaffe öffnen ihn.
Er hat die Tür schon aufgemacht und noch zehn Jahre vor sich, in denen Frucht und Holz weiter zusammenwachsen.
Anteile aus dem Datenblatt des Weinguts zum Jahrgang 2019.
Der Aubühl ist die wärmste Lage im Arbesthaler Hügelland. Er neigt sich nach Südwesten und liegt auf 210 bis 250 Metern Seehöhe, seine kalksandigen, leicht lehmigen Böden erwärmen sich schnell. Auf 4,5 Hektar bewirtschaftet Markowitsch hier Blaufränkisch und Merlot.
Die wärmste Lage im Hügelland.
2019 brachte gute Reife und vollen Körper, dazu Finesse, Frische und ein gutes Säurerückgrat. Gelesen wurde Anfang bis Mitte Oktober, in mehreren Durchgängen von Hand, nur die reifsten Trauben.
Die Maische gärt spontan bei 30 bis 32 °C in Holzgärständern und bleibt 24 bis 30 Tage auf den Schalen. Danach reift der Wein 24 Monate in Barriques aus französischer Eiche und im größeren Holzfass. In der Flasche sind es 14,9 % vol, 5,5 g/l Säure und 1,0 g/l Restzucker.
Im Aubühl, südwestlich geneigt, auf 210 bis 250 Metern. Er erwärmt sich leicht.
Handlese · Spontangärung · Französische Eiche
M1 ist eine Auslese. Seit dem Jahrgang 2000 füllt Gerhard Markowitsch nur die reifsten Chargen aus dem Aubühl unter diesem Namen ab. Was nicht reicht, kommt nicht hinein. Die Cuvée hat die Falstaff-Rotweintrophy mehrfach gewonnen, und 2019 zeigt, warum.
▸ Die reifsten Trauben aus der wärmsten Lage, zwei Jahre im Holz.
Die reifsten Chargen aus dem Aubühl kommen erstmals als M1 in die Flasche.
Gute Reife, voller Körper und frische Säure, gelesen Anfang bis Mitte Oktober.
24 Monate im Holz, seit 2022 im Trinkfenster. Du hältst den Jahrgang 2019 in der Hand.
Falstaff vergab dem Jahrgang 2019 bis zu 100 Punkte, Vinaria fünf Sterne.
„Komplex, süße Herzkirschen, ein finessenreicher Säurebogen und reife, tragende Tannine. Schokoschmelz, mineralisch, große Länge.“
Höchstwertung von Vinaria, eine Notiz liegt uns nicht vor.
Angabe des Hauses auf der Seite des Weins.
Sinngemäß zusammengefasst. Weitere Falstaff-Verkostungen des Jahrgangs 2019 stehen in den More Facts. Das Weingut zeigt für Falstaff 100 Punkte, die Datenbank von Falstaff führt 99 bis 100.
Drei Gänge, der erste nach der Empfehlung des Weinguts für kräftige Fleischspeisen, die anderen von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Seit dem Jahrgang 2000 kommt nur in diese Flasche, was im Aubühl am reifsten war. 2019 hat Falstaff dafür fast alle Punkte vergeben, die es gibt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2019 |
| Herkunft | Carnuntum, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorten | 75 % Merlot, 25 % Blaufränkisch |
| Alkoholgehalt | 14,9 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2022 bis 2036 |
| Serviertemperatur | 16 bis 18 °C, Karaffe 2 bis 3 Stunden |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Gerhard Markowitsch GmbH, Pfarrgasse 6, 2464 Göttlesbrunn, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lage | Aubühl, südwestlich geneigt, 210 bis 250 m, kalksandig, leicht lehmig |
| Lese | Anfang bis Mitte Oktober, mehrfache Handselektion |
| Gärung | Spontane Maischegärung bei 30 bis 32 °C in Holzgärständern, 24 bis 30 Tage Mazeration |
| Ausbau | 24 Monate Barriques aus französischer Eiche und größeres Holzfass |
| Analyse | Säure 5,5 g/l, Restzucker 1,0 g/l |
| Bewertung | 99 bis 100 Falstaff (02.12.2022), Jahrgang 2019 |
| Weitere Falstaff-Wertungen | 99 bis 100 (21.11.2022), 97 (27.06.2022), beide Jahrgang 2019 |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | Vinaria 5 Sterne, Falstaff 100, Jahrgang 2019 |
| Größen | 0,75 l und Magnum 1,5 l |
| Weingut | Biologisch zertifiziert, Lacon GmbH AT-BIO-402 |
| Erzeuger | Markowitsch, Göttlesbrunn |
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