▸ Der Cru Romirasco im Jahrgang 2020, dicht und konzentriert, mit wilder Himbeere, Trüffel und Rosenblättern über kompaktem, fein eingebundenem Tannin.
Im Glas ein sattes Rubingranat. Die Nase ist eindrucksvoll, wilde Himbeeren, Erdbeeren und Pflaumen zuerst, danach Trüffel und Rosenblätter.
▸ Rote Beeren vorn, Trüffel und Rose im Hintergrund.
Am Gaumen ist er schon im Auftakt dicht und konzentriert. Viele kompakte Tannine tragen ihn, wunderbar eingebunden, und trotzdem hat er einen schönen Trinkfluss. Er bleibt lange am Gaumen und gewinnt mit Luft weiter an Tiefe.
Dicht und konzentriert, mit kompaktem Tannin und gutem Fluss.
Varietäten laut Datenblatt des Hauses, Anteile sind nicht veröffentlicht.
Romirasco ist einer der drei Crus der Familie in der Bussia von Monforte d'Alba, neben Cicala und Colonnello. Die Hänge schauen nach Süd-Südwest, der Boden ist tonig-kalkig, reich an Kalziumkarbonat und Eisen. Die Reben sind rund 50 bis 55 Jahre alt, ersetzt wird nur Stock für Stock. Hauptsächlich steht hier die Nebbiolo-Varietät Lampia auf der Unterlage Rupestris du Lot, dazu Michet.
30 Tage auf den Schalen.
Gelesen wird Mitte Oktober von Hand, schon im Weinberg wird ausgelesen. Der Most bleibt 30 Tage auf den Schalen im Edelstahl, bis die alkoholische Gärung ganz durch ist, mit Spitzen bis 32 Grad. Danach wird der junge Wein mehrmals abgestochen und kommt ins Eichenfass. Die Rotweine des Hauses werden weder geschönt noch filtriert.
Reich an Kalziumkarbonat und Eisen, in Süd-Südwest-Lage.
Mit Sandschichten, auf 350 bis 400 Metern.
Barolo DOCG · Cru Romirasco · Unfiltriert
Die Familie Conterno füllte 1920 ihre erste Barolo-Riserva. Aldo Conterno kaufte 1969 das Gut Favot in der Bussia und gründete sein eigenes Haus. Romirasco ist einer der drei Crus, aus deren besten Parzellen auch der Granbussia entsteht, und kommt allein als eigene Lage in die Flasche.
▸ Ein Baustein des Granbussia, hier ganz für sich.
98 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2020.
„Sattes Rubingranat. Eindrucksvolle Nase mit wilden Himbeeren, Erdbeeren und Pflaumen, gefolgt von Trüffel und Rosenblättern. Dicht und konzentriert, viele kompakte Tannine, wunderbar eingebunden, lang anhaltend, mit gutem Trinkfluss.“
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Othmar Kiem und Simon Staffler.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Ein halbes Jahrhundert alte Reben, dreißig Tage auf der Maische und ein Jahrgang voller Dichte. Romirasco in seiner konzentrierten Form.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2020 |
| Herkunft | Barolo DOCG, Bussia, Monforte d'Alba, Piemont, Italien |
| Rebsorte | Nebbiolo (Lampia, Michet) |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Poderi Aldo Conterno, Località Bussia 48, 12065 Monforte d'Alba (CN), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Weinberg | Romirasco, Bussia, Süd-Südwest, Reben 50 bis 55 Jahre, Unterlage Rupestris du Lot |
| Vinifikation | Edelstahl, 30 Tage Schalenkontakt, Spitzen bis 32 °C, mehrfach abgestochen, dann Eichenfass, weder geschönt noch filtriert |
| Lese | Mitte Oktober, von Hand, Auslese im Weinberg |
| Bewertung | 98 Falstaff (16.10.2024), Jahrgang 2020 |
| Weingut | Poderi Aldo Conterno, Monforte d'Alba |
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