Vulkanland Steiermark
Traminer duftet nach Rose. Sauvignon Blanc bleibt präzise und kühl. Rund um Klöch, Kapfenstein und Straden treffen alte Vulkanhänge auf eine erstaunlich große Sortenvielfalt.
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Kein einheitlicher Boden. Gerade deshalb eine klare Herkunft.
Welche Sorten prägen das Vulkanland?
Welschriesling und Weißburgunder stehen flächenmäßig an der Spitze, gefolgt von Sauvignon Blanc, Muskateller und Morillon. Die regionale Spezialität ist Traminer, besonders als Klöcher Ortswein. Zweigelt ergänzt das überwiegend weiße Sortiment.
Was bedeutet Vulkanland Steiermark DAC?
Seit dem Jahrgang 2018 ordnet das Herkunftssystem die Weine in Gebietswein, Ortswein und Riedenwein. Neun zugelassene weiße Rebsorten und ihre Cuvées bilden die Basis. Für DAC-Weine ist Handlese verpflichtend.
Sind alle Böden vulkanischen Ursprungs?
Nein. Basalt und Tuff sind rund um Klöch besonders wichtig, daneben finden sich sandige und tonige Sedimente, Schotter sowie verwitterter Schiefer und Gneis. Der Wechsel von kalkhaltigen und kalkfreien Untergründen erklärt die stilistische Bandbreite.
Wie schmeckt das Klima mit?
Das Gebiet liegt zwischen heiß-trockenem pannonischem und feuchtwarmem illyrischem Klima. Deutliche Unterschiede zwischen Tag und Nacht fördern die Aromenausbildung. Am Ringkogel bei Hartberg reichen Weingärten bis auf 650 Meter Seehöhe.