Grenache Garnacha
Sie verträgt Hitze und Trockenheit und gibt dem Wein Körper und Kraft. In Châteauneuf-du-Pape überwiegt sie in den meisten Weinen, in der Provence steckt sie in vielen Rosés.
Hier mehr erfahren · aufklappenGrenache: Rhône, Priorat & Provence+
Grenache, Merlot und Ugni Blanc bedecken zusammen ein Drittel der französischen Rebfläche.
Grenache allein stand 2015 auf 81.000 ha.
Woher kommt Grenache?
Aus Spanien, nach Frankreich kam sie vermutlich im Mittelalter. 2015 standen weltweit 163.000 ha, 87 % davon in Frankreich und Spanien. Die Rebe wächst sehr stark, ist extrem trockenresistent und kommt mit vielen Böden zurecht.
Welche Rolle spielt sie an der Rhône?
Eine tragende. In Châteauneuf-du-Pape überwiegt Grenache in den meisten Weinen und gibt ihnen Struktur und Lagerfähigkeit. Gigondas ist seit 1971 Cru für Rot und Rosé, mit Grenache als Hauptsorte, ergänzt von Syrah, Mourvèdre und Cinsault.
Und im Priorat?
Dort war Garnacha 2018 mit 41,1 % der bepflanzten Fläche die wichtigste rote Sorte, typisch ist der Schieferboden Llicorella. Hier steht etwa der Priorat von Clos Figueras aus Gratallops.
Warum steckt sie in so vielen Rosés?
In der Côtes de Provence gehört Grenache zu den Hauptsorten für Rot und Rosé, gemeinsam mit Cinsault, Mourvèdre, Syrah und Tibouren. Laut Weinbauverband ist sie sehr ertragreich, jung zeigt sie Beerennoten, gereift wird sie würziger. Deshalb findest Du hier auch Whispering Angel, Minuty und AIX.