Dom Pérignon | FR, Champagne, Hautvillers
Es gibt ihn nur im Jahrgang — und nur, wenn der Jahrgang es hergibt.
Pierre Pérignon (1639–1715) war von 1668 bis zu seinem Tod Kellermeister der Abtei Hautvillers. Die Legende macht ihn zum Erfinder des Champagners — das stimmt nicht. Er hat ihn verbessert: die Arbeit im Weinberg, die Auswahl der Trauben, die Kunst des Verschneidens. Hautvillers gilt als Wiege des Champagners, dort liegt auch sein Grab; die Abtei gehört heute zum UNESCO-Welterbe.
1823 erwarb Moët & Chandon die Abtei. Unter dem Namen Dom Pérignon füllt das Haus seither ausschließlich Jahrgangschampagner ab — und nur in Jahren, in denen der Jahrgang es trägt. Der erste war 1921, auf den Markt kam er 1936; seither sind 46 weitere gefolgt. Die späteren Freigaben derselben Grundweine heißen Plénitude: zweite und dritte Reifestufe nach vielen weiteren Jahren auf der Hefe.
Er hat den Champagner nicht erfunden — er hat ihn besser gemacht.
– zu Pierre Pérignon, Kellermeister ab 1668
Kein Jahrgang, keine Flasche — eine Regel, an der sich das Haus seit hundert Jahren hält. Präzise. Reif. Kompromisslos.
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