▸ Riesling aus der Lage, in der 1959 alles begann, im Jahrgang 2024 mit gelbem Pfirsich, Blütenhonig und einem endlosen Abgang.
Im Glas ein helles Goldgelb mit silbernen Reflexen. In der Nase feine Tropenfrucht und gelber Pfirsich, zart nach Blütenhonig, dazu kandierte Mandarinenzesten. Ein vielschichtiges, sehr attraktives Bukett.
Am Gaumen stoffig, mit feiner Fruchtsüße und einem Hauch Marille, darunter eine feine Säurestruktur. Der intensive Rieslingschmelz trifft auf eine mineralisch salzige Spur, und der Abgang zieht sich scheinbar endlos. Ein großer Speisenwein mit sicherem Reifepotenzial.
Pfirsich, Honig, Salz, und ein Abgang ohne Ende.
Die Klaus ist die Fortsetzung der Achleiten, getrennt durch einen Weg, der zugleich eine geologische Bruchlinie ist. In den Terrassen der oberen Klaus dominiert Migmatit-Amphibolit, in der unteren Klaus der Paragneis. Der Name geht auf das alte Wort Kleyss zurück, eine Engstelle, und die steile Lage zwischen Donau und Achleiten erklärt ihn von selbst.
Smaragd heißen in der Wachau die Weine, deren Trauben länger am Stock bleiben. Sie werden vielschichtig, strukturiert und kräftig, ohne Holzeinfluss, ab 12,5 % vol. Den Namen gibt die Smaragdeidechse, die in den Trockensteinmauern der Terrassen lebt.
2024 begann ungewöhnlich warm, Ende März trieben die Reben schon aus. In den Frostnächten zwischen 19. und 26. April schützte Räuchern die jungen Triebe, einige Schäden blieben. Nach einer langen Hitzewelle ab Juli begann die Lese am 5. September, starker Regen erzwang ab dem 12. eine Pause von zwei Wochen. Ab Ende September kühlte es ab, die Säure blieb stabil, am 23. Oktober war die Lese beendet.
Wachau DAC · Smaragd · Urgestein
1959 füllte Josef Jamek als erster Wachauer Winzer einen Riesling sortenrein und lagenrein von der Ried Klaus ab, ohne den Most zu zuckern, wie es damals üblich war. Ab 1960 setzte er ganz auf trockene, sortenreine, natürlich vergorene Weine. Die Rieslinge aus der Klaus stehen deshalb am Anfang der Erfolgsgeschichte der Wachau nach 1945.
▸ Der trockene Wachauer Riesling hat hier eine Adresse.
Erster Riesling von der Ried Klaus, sortenrein, lagenrein, ohne Zuckerung.
Ab jetzt nur noch trockene, natürlich vergorene Weine.
Du hältst den Riesling Smaragd Ried Klaus 2024 in der Hand.
97 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2024.
„Feine Tropenfrucht, Nuancen von gelbem Pfirsich, zart nach Blütenhonig. Stoffig, feine Fruchtsüße, mineralisch-salzig, mit großer Länge ausgestattet, ein toller Speisenwein.“
Peter Moser.
Falstaff gekürzt im Original.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2024 |
| Herkunft | Wachau DAC, Ried Klaus, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Riesling |
| Kategorie | Smaragd |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Josef Jamek GmbH, Josef-Jamek-Straße 45, 3610 Joching, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Zutaten | Trauben; Konservierungsstoff: Sulfite. Unter Schutzatmosphäre abgefüllt. |
| Nährwerte | je 100 ml |
| Brennwert | 340 kJ / 81 kcal |
| Kohlenhydrate | 1,2 g |
| davon Zucker | 0,4 g |
| Hinweis | Enthält geringfügige Mengen von: Fett, Gesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Salz |
| E-Label des Erzeugers | Etikettangaben ansehen |
| Lage | Ried Klaus, Weißenkirchen, oben Migmatit-Amphibolit, unten Paragneis |
| Ausbau | Ohne Holzeinfluss, wie für Smaragd üblich |
| Bewertung | 97 Falstaff (30.06.2025), Jahrgang 2024 |
| Weingut | Weingut Jamek, Joching |
Suchen Sie die Bestellung, die Sie widerrufen möchten
Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Bestellnummer ein.
Prüfen Sie Ihren Posteingang
Wenn Ihre Angaben mit einer Bestellung übereinstimmen, erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link, über den Sie diese betrachten und verwalten können.