Cortese
Fast der ganze italienische Cortese wächst im Gavi, nahe am Apennin und mit Meerwind aus Ligurien. Seit 1998 trägt Gavi den DOCG-Status.
Hier mehr erfahren · aufklappenCortese: Gavi, Geschichte & Erzeuger+
2023 wurden mehr als 14 Millionen Flaschen Gavi verkauft.
Rund 85 % davon gingen ins Ausland.
Woher kommt Cortese?
Aus dem Piemont, wo die Sorte eine lange Geschichte hat. Erstmals erwähnt wurde sie 1798 als Curteisa, damals die wichtigste Sorte der Provinz Alessandria. In der Lombardei und in Venetien heißt sie auch Bianca Fernanda.
Was ist Gavi?
Die bekannteste Herkunft für Cortese. Cortese di Gavi wurde 1974 als DOC anerkannt, 1998 erhielt Gavi den DOCG-Status. Das Gebiet umfasst elf Gemeinden rund um Gavi und Novi Ligure, die Rebfläche ist von 1.021 auf über 1.600 ha gewachsen.
Wer steht hinter den Weinen?
La Scolca führt seine Geschichte bis 1919 zurück und ist seit vier Generationen in Familienhand, Gavi dei Gavi ist eine eingetragene Marke des Hauses. Von La Bollina kommen der Gavi DOCG, die Linie Ventola und der Beneficio, eine Cuvée mit Chardonnay und Sauvignon Blanc.
Was braucht die Sorte im Weingarten?
Cortese trägt reich und wird ohne Ertragsbegrenzung dünn, außerdem ist sie anfällig für Fäulnis. Neben dem Gavi steht sie in weiteren DOC-Weinen wie Bianco di Custoza, Colli Tortonesi und Oltrepò Pavese.