▸ Der jüngste Jahrgang der Etichetta Nera, Cortese aus Rovereto di Gavi, auf der Hefe gereift, frisch mit Zitrus, Mandel und einem Hauch Feuerstein.
Im Glas ein helles Strohgelb mit zarten grünlichen Reflexen. Die Nase ist intensiv und anhaltend, in diesem jungen Stadium fruchtig, mit Zitrusblüte und Kernobst. Am Gaumen breit und salzig, mit einem Hauch Feuerstein, Orange und Limette halten ihn lebendig. Im Finale kommen Mandel und Nuss, trocken und lang. Ein Gavi, der jung schon Freude macht und trotzdem Zeit verträgt.
Jung und salzig, mit Zitrus vorn und Mandel im Abgang.
Kühl, aber nicht kalt, sonst verschwinden Mandel und Feuerstein.
Schenk ihn zum ersten Teller ein und lass ihn bis zum Fisch stehen, mit etwas Wärme wird er breiter.
Laut Datenblatt reinsortiger Cortese.
Die Etichetta Nera kommt aus den reifsten und am besten geeigneten Weinbergen von La Scolca, in den Hügeln von Gavi. Das Gut liegt in Rovereto di Gavi, auf tonreichen Böden, die Brise vom Meer kommt über den Apennin. Einige der Weinberge sind älter als 60 Jahre. Gelesen wird von Hand, wenn die Trauben reif sind.
Im Keller wird der Cortese weiß und kalt im Edelstahl vergoren, ein Teil bleibt kurz auf den Schalen. Danach liegt der Wein bis zur Abfüllung auf den eigenen Hefen der ersten Gärung, sur lie. Das gibt Präzision und Tiefe und erlaubt weniger Sulfite. In den Handel kommt er ab Ende März.
Gavi DOCG · Cortese · Sur lie
Den Namen Gavi dei Gavi ließ die Familie Soldati 1968 als eigene Marke eintragen, für einen Wein aus einer Appellation damals eine Neuheit. Von da an begann die Geschichte der Etichetta Nera, des schwarzen Etiketts. La Scolca gibt es seit 1919, heute führt Chiara Soldati das Gut in vierter Generation.
▸ Ein Weißwein, dessen Name selbst eine Marke ist.
Gianbattista Soldati legt mit den ersten Flächen in Rovereto den Grundstein.
Gavi dei Gavi wird als Marke eingetragen, die Etichetta Nera beginnt.
Für den Jahrgang 2025 liegt noch keine Wertung vor, für 2022 gab es 90 Punkte.
„Einladende Duftwolke aus Zitrusblüten, Mandel und Kernobst. Knochentrocken, am Gaumen hell und zugleich elegant, mit feuersteiniger Mineralität und einem Abgang nach Haselnuss.“
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Die Wertung gilt dem Jahrgang 2022, nicht der Flasche in Deiner Hand. Falstaff gab dem Jahrgang 2019 91 Punkte, siehe More Facts.
Drei Gänge, die ersten beiden als Empfehlung von La Scolca, der dritte von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2025 |
| Herkunft | Gavi DOCG, Piemont, Italien |
| Rebsorte | Cortese 100 % |
| Alkoholgehalt | 12 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Serviertemperatur | circa 12 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | La Scolca Vini e Spumanti, Strada per Rovereto 170/r, 15066 Gavi (AL), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Vinifikation | Weiß und kalt im Edelstahl vergoren, teils auf den Schalen, bis zur Abfüllung auf den eigenen Hefen (sur lie) |
| Trinkreife | am besten in den ersten Jahren, hält seine Art gut über fünf Jahre |
| Formate beim Haus | 0,375 l, 0,75 l, Magnum, Jeroboam, Mathusalem |
| Bewertung | 90 Wine Enthusiast (Jahrgang 2022), 91 Falstaff (18.04.2025, Jahrgang 2019), 88 Falstaff (30.04.2021, Jahrgang 2019) |
| Hinweis | Für die Jahrgänge 2024 und 2025 liegen noch keine Wertungen vor. |
| Weingut | La Scolca, Rovereto di Gavi |
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