Eisenberg
Sauerkirsche, Brombeere, Pfeffer und eine kühle mineralische Ader. Der Blaufränkisch vom Eisenberg ist kein Muskelspiel, sondern Herkunft mit Ecken und Tiefenschärfe.
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Blaufränkisch mit mineralischer Handschrift. Ohne Lautstärke.
Wie schmeckt Blaufränkisch vom Eisenberg?
Kirsche, Weichsel und Brombeere treffen auf würzige, erdige und oft mineralische Noten. Lebendige Säure steht neben feinkörnigem Tannin. Wärmere Lagen und spätere Lese ergeben dichtere Weine, die von Flaschenreife profitieren.
Was regelt Eisenberg DAC?
Gebietswein ist reinsortiger Blaufränkisch. Bei Orts- und Riedenweinen ist zusätzlich Welschriesling zugelassen. Alle DAC-Stufen sind trocken und auf höchstens vier Gramm Restzucker pro Liter begrenzt.
Warum unterscheiden sich Hang und Fuß?
An den steilen Hängen dominieren Schiefer und weitere alte Festgesteine; sie stehen für klare Frucht und mineralische Prägung. Tiefer am Berg speichern eisenreiche Lehmböden mehr Wasser und fördern kräftigere Gerbstoffe sowie eine erdigere Anmutung.
Was wächst neben Blaufränkisch?
Welschriesling liefert saftige, gelbfruchtige Weißweine mit feiner Säure. Rund um Rechnitz und Moschendorf entstehen auch Weißburgunder. Im äußersten Süden gehört der aus Direktträger-Hybriden gekelterte Uhudler zur regionalen Tradition.