▸ Friulano und Ribolla Gialla, zusammen gelesen und zwei Tage auf den Schalen, mit der Mandel der einen und der Frische der anderen Sorte im Abgang.
Im Glas ein leuchtendes Strohgelb mit grünlichen Reflexen. Die Nase ist raffiniert, feines Backwerk, Vanille und Akazienblüten, dazwischen frische Frucht und weiße Blumen. Am Gaumen ist er mild und vollmundig, geschmeidig und zugleich würzig. Im langen Abgang zeigen sich beide Sorten, die leichte Mandelnote des Friulano und die Frische der Ribolla Gialla.
Mandel und Frische, zwei Sorten, ein langer Abgang.
Gekühlt, nicht eiskalt, sonst bleibt der Schmelz verborgen.
Ein Weißwein für das ganze Menü, vom Aperitif bis zum Fisch.
Die Anteile sind nicht veröffentlicht.
La Tunella liegt in Ipplis di Premariacco, in den Hügeln des Ostfriaul. Die Reben stehen auf Ponca, so heißen hier Mergel und Sandstein aus dem Eozän. Für den Biancosesto wachsen Friulano und Ribolla Gialla im niedrigen friaulischen Monocapovolto, 5.000 Stöcke je Hektar, gelesen wird in der zweiten Septemberwoche von Hand.
Beide Sorten werden zusammen gelesen. Die ganzen Trauben bleiben etwa zwei Tage auf der Maische, dann wird sanft gepresst und der Most kalt geklärt. Ein Gäransatz aus eigenen Trauben startet die langsame Gärung, danach reift der Wein auf der Hefe und wird häufig aufgerührt. Nach einer Ruhezeit in der Flasche kommt er frühestens eineinhalb Jahre nach der Lese in den Verkauf.
Friuli Colli Orientali · Ponca · Autochthone Cuvée
Friulano und Ribolla Gialla sind die beiden weißen Sorten des Friaul schlechthin. Im Biancosesto kommen sie schon bei der Lese zusammen und gären gemeinsam nach zwei Tagen Maischekontakt. So bringt jede Sorte ihr Merkmal ein, die Mandel die eine, die Frische die andere.
▸ Zwei autochthone Sorten, gemeinsam gelesen, gemeinsam vergoren.
92 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2024, die vier Jahrgänge davor erhielten je 93.
„Leuchtendes Strohgelb. Sternfrucht, Pfirsich, zarte Noten von kaltem Rauch. Am Gaumen feiner Schmelz und klare, strahlende Frucht, Marillen und Erdbeersahne, schöne Länge.“
Sinngemäß zusammengefasst aus der Falstaff-Notiz. Die Wertungen der Vorjahrgänge stehen in den More Facts.
Drei Gänge, nach Empfehlungen von La Tunella, von den WEINHERZ Sommeliers ausgewählt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2024 |
| Herkunft | Friuli DOP, Hügel des Ostfriaul, Friaul-Julisch Venetien, Italien |
| Rebsorten | Friulano, Ribolla Gialla |
| Alkoholgehalt | 13,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Serviertemperatur | 8 bis 10 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Azienda Agricola Tunella s.s., Via del Collio 14, 33040 Ipplis di Premariacco (UD), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Boden | Ponca, Mergel und Sandstein eozänischen Ursprungs |
| Erziehung | Friaulischer kurzer Monocapovolto, 5.000 Stöcke je Hektar |
| Lese | Zweite Septemberwoche, von Hand |
| Ausbau | Etwa zwei Tage Maischekontakt, sanft gepresst, Kaltklärung, Pied de cuve, langsame Gärung und Reifung auf der Hefe mit häufiger Bâtonnage, Flaschenreife, Verkauf frühestens eineinhalb Jahre nach der Lese |
| Säure | 5,5 g/l |
| Speisen | Aperitif, Pilz- und Fischvorspeisen, Muscheln, Krustentiere, gebackener Fisch |
| Bewertung | 92 Falstaff, Othmar Kiem, Simon Staffler (14.08.2026, Jahrgang 2024) |
| Vorjahrgänge | 93 Falstaff je für 2023, 2022, 2021 und 2020 |
| Hinweis | Beschreibung des Herstellers ohne Jahrgangsangabe |
| Erzeuger | La Tunella, Ipplis di Premariacco |
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