Grauburgunder Pinot Grigio
Eine helle Knospenmutation des Spätburgunders, in Italien als Pinot Grigio weltbekannt. Im Glas zeigt er oft grüne Nüsse, Mandeln und Birne, je nach Ausbau blassgelb bis goldgelb.
Hier mehr erfahren · aufklappenGrauburgunder: Herkunft, Namen & Ausbau+
Pinot kommt vom französischen pin, der Kiefer.
Die Traube erinnert an einen Kiefernzapfen.
Wie hängen Grauburgunder und Spätburgunder zusammen?
Der Grauburgunder ist eine helle Knospenmutation des Blauen Spätburgunders und gehört damit zur Burgunderfamilie. Vom Burgund kam er in die Schweiz und nach Ungarn, nach Deutschland vermutlich im 14. Jahrhundert. Dort hieß er früher oft Ruländer.
Warum heißt er in Italien Pinot Grigio?
Pinot Grigio ist der italienische Name derselben Sorte. Die DOC delle Venezie in Venetien, Friaul und dem Trentino umfasst laut Konsortium 27.000 ha, rund 85 % des italienischen Pinot Grigio und 43 % der Weltproduktion. Aus dieser DOC stammen etwa der Riff von Lageder und der Corte Fischio von Arduini.
Wie wird er ausgebaut?
Im Stahltank, im großen Holzfass oder im Barrique mit biologischem Säureabbau, meist trocken und mittelkräftig. Die Farbe reicht von Blassgelb über Goldgelb bis Bernstein. Im Duft kommen manchmal frische Butter, Trockenobst oder Ananas dazu.
Wozu passt Grauburgunder?
Trocken zu Meeresfrüchten, kräftigem Seefisch, Pasta, Lamm und reifem Weichkäse. Barriqueweine vertragen Lamm und leichte Wildgerichte, edelsüße passen zu Edelpilzkäse und Desserts mit Honig, Mandeln oder Marzipan.