▸ Der Namensgeber des Guts in der Magnum, gewachsen auf Kalk und Flysch über der Toskanaküste, mit wilder Brombeere, Macchia und seidigem Tannin.
Im Glas ein brillantes Rubinrot. Die Nase ist klar und intensiv, rote Früchte, wilde Brombeere, Kirsche und Johannisbeere. Darum legen sich die balsamischen Töne der Macchia und Lorbeer, dann Pfeffer, ein Hauch Weihrauch und eine vanillige Spur. Das Bukett ist komplex, aber nie schwer.
▸ Brombeere vorn, Macchia dahinter, und darunter ein seidiges Tannin.
Am Gaumen ist er kraftvoll und voluminös und bleibt dabei angenehm frisch. Die Tanninstruktur ist reich und seidig, sie gibt Halt, ohne zu drücken. Frucht und Würze ziehen gemeinsam in den Abgang, ein Rotwein, der ein großes Glas und etwas Luft verdient.
Kraft mit Frische, und ein Tannin wie Seide.
Ein Datenblatt mit Anteilen für diesen Jahrgang liegt nicht vor, die Anteile wechseln je Jahrgang.
Petra kommt aus dem gleichnamigen Weinberg in San Lorenzo Alto bei Suvereto, an der toskanischen Küste. Der Boden ist von Natur aus kalkhaltig, mit gut strukturiertem Skelett und mittlerer Tiefe, die Hänge neigen sich um 10 bis 15 Prozent. Darunter liegen die grau-blauen Flysch a palombini, die beim Verwittern Terrassen bilden, erst tonreich und graubraun, dann sandiger, mit ocker bis rötlichen Tönen vom Eisenoxid. Trotz der Nähe zum Tyrrhenischen Meer ist das Kleinklima ausgesprochen trocken.
Gepumpt wird nicht.
Ausgebaut wird Petra in Barriques aus französischer Eiche, in einer Barricaia, die vor allem für Quercegobbe und Petra geplant wurde. Über die Jahre hat das Haus die Holzzeit verkürzt, von 24 auf 18 und heute 12 Monate, neue Fässer kommen gezielter zum Einsatz, gereift wird bei 15 °C. Der ganze Keller arbeitet nach dem Schwerkraftprinzip, der Most wandert von Ebene zu Ebene, ohne gepumpt zu werden.
Im Weinberg Petra, mittel tief, 10 bis 15 Prozent Hangneigung.
Grau-blaues Gestein, das beim Verwittern Terrassen bildet, tonreich bis sandig, mit Eisenoxiden.
Toscana IGT · Suvereto · Barrique
Petra ist der Wein, der dem Gut seinen Namen gibt. Für ihn ließ Vittorio Moretti von Mario Botta zwischen 2001 und 2003 einen Keller bauen, 150 Meter tief in den Hang, im Querschnitt die Form einer Rebe. Der Verschnitt nach Bordelaiser Vorbild soll den mediterranen Charakter der Toskanaküste zeigen, rote und dunkle Frucht mit einem Hauch Blutorange, Balsamik, Saftigkeit und Tannine mit Biss.
▸ Ein Bordeaux-Verschnitt mit mediterraner Seele.
Für den Jahrgang 2019 liegt uns keine Wertung vor. Den Vorjahrgang 2018 bewertete Falstaff mit 93 Punkten.
„Leuchtendes, dunkles Rubinrot mit granatroten Nuancen. Reife Kirsche, Heidelbeeren und feines Edelholz, unterlegt von kaltem Rauch und Ledernoten. Fein geschliffen, angenehme Frische, engmaschiges Tannin, präzise Frucht im anhaltenden Ausklang.“
Othmar Kiem, Simon Staffler.
Die Wertung gilt dem Jahrgang 2018 in der Normalflasche, nicht der Magnum in Deiner Hand. Weitere Falstaff-Wertungen stehen in den More Facts.
Drei Gänge für einen großen Tisch, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
So tief reicht der Keller von Mario Botta in den Hügel von Suvereto, der Most wandert darin von Ebene zu Ebene, ganz ohne Pumpe. Den Jahrgang 2019 hältst Du hier in der Magnum.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2019 |
| Herkunft | Toscana IGT, Suvereto, Toskana, Italien |
| Rebsorten | Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc |
| Nennfüllmenge | 1,5 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Petra Azienda Agricola, Località San Lorenzo Alto 131, 57028 Suvereto (LI), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Weinberg | Vigneto di Petra, San Lorenzo Alto, kalkhaltig, mittel tief, 10 bis 15 % Hangneigung, Flysch a palombini |
| Ausbau | Barriques aus französischer Eiche |
| Verkostung | Beschreibung aus dem Datenblatt des Hauses ohne Jahrgangsangabe |
| Bewertung | 93 Falstaff Jahrgang 2016 (27.08.2020), 93 Jahrgang 2018 (17.10.2022 und 09.09.2022), 92 Jahrgang 2022 (05.09.2025), 96 Jahrgang 2023 (11.09.2026) |
| Hinweis | Für den Jahrgang 2019 liegt uns keine Fachbewertung vor. |
| Weingut | Petra, Suvereto |
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