▸ Neun Teile Blaufränkisch vom Golser Ungerberg und ein Teil Zweigelt aus Jois, dicht im Rubin und mit reifer Schwarzkirsche im Kern.
Im Glas steht ein dichtes Dunkelrubin mit violetten Reflexen. In der Nase reife Schwarzkirschen und dunkle Beeren, dazu Brombeere, ein Hauch kandierter Veilchen und feine Gewürze. Darunter liegen etwas Holzwürze und ein Ton von gerösteten Mandeln, das Bukett ist einladend und dicht.
Am Gaumen ist er saftig und stoffig, vielschichtig, mit reifen Pflaumen und einem mineralischen, engmaschigen Kern. Die Tannine sind gut eingebunden, der Abgang ist kraftvoll und bleibt dabei frisch. Er hat Reserven für einige Jahre im Keller.
Dunkle Kirsche, feste Mitte, und ein kraftvoller Abgang mit mineralischem Zug.
Gib ihm ein großes Glas und etwas Luft, dann kommen Veilchen und Kirsche mit jedem Schluck deutlicher.
Anteile aus den Produktdaten des Weinguts zum Jahrgang 2022.
Die Trauben sind von Hand gelesen und biologisch gewachsen, in Hanglagen am Nordrand des Neusiedler Sees. Der Blaufränkisch kommt vom Golser Ungerberg, der Zweigelt vom Leithaberg in Jois. Am Leithaberg liegen Muschelkalk, Glimmerschiefer und Quarzit dicht nebeneinander, der See mit seiner großen Wasserfläche gleicht das Klima aus.
Pannobile darf seit 2000 nur aus heimischen Sorten entstehen, beim Rotwein aus Zweigelt, Blaufränkisch und St. Laurent. Hinter dem Namen steht eine Winzergruppe mit neun Mitgliedern, jedes Weingut füllt seine eigene Cuvée.
Pannobile · Qualitätswein Burgenland · Bio, Biodyn Respekt
In den Achtzigern setzten die Golser Winzer auf Merlot und Cabernet. Ab 1990 wollten sie wissen, ob heimische Sorten dasselbe können, und nannten das Ergebnis Pannobile, aus Pannonien und nobel. Hans Nittnaus hatte sich den Namen schützen lassen und schenkte ihn 1994 einer neu gegründeten Winzervereinigung, statt ihn für sich zu behalten.
▸ Ein Name, der geteilt wurde, und im Glas vor allem Blaufränkisch vom Ungerberg.
Erste Versuche mit heimischen Sorten.
Der Name geht an die Winzervereinigung.
Pannobile nur noch aus heimischen Sorten.
Du hältst den Jahrgang 2022 in der Hand, mit 90 % Blaufränkisch.
Zweimal verkostet, zweimal 94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2022.
„Etwas Brombeeren und kandierte Veilchen, ein Hauch von Holzwürze, zart nach gerösteten Mandeln. Saftig, vielschichtig, reife Pflaumen, mineralisch, engmaschig, sicheres Reifepotenzial.“
Die Wertung gilt dem Jahrgang 2022, also der Flasche in Deiner Hand. Die Verkostung vom 25.11.2024 steht in den More Facts.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein |
| Jahrgang | 2022 |
| Herkunft | Qualitätswein Burgenland, Österreich |
| Rebsorten | 90 % Blaufränkisch, 10 % Zweigelt |
| Alkoholgehalt | 13,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Anita und Hans Nittnaus, Untere Hauptstr. 49, 7122 Gols, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lagen | Blaufränkisch vom Golser Ungerberg, Zweigelt vom Leithaberg in Jois |
| Anbau | biologisch, Biodyn Respekt, Handlese |
| Bewertung | 94 Falstaff (30.06.2025), 94 Falstaff (25.11.2024), beide Jahrgang 2022 |
| 94 Falstaff, 25.11.2024 | Zarte Holzwürze, nussig, kandierte Veilchen, schwarze Kirschen, Bergamottezesten; straff, frisches Finish mit Pflaumen, mineralischer Touch. |
| Erzeuger | Anita und Hans Nittnaus, Gols |
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