Rondinella
Farbkräftig und säurebetont, mit Kirscharomen. Rondinella kommt selten allein in die Flasche, im Amarone stellt sie 5 bis 30 % neben Corvina und Corvinone.
Hier mehr erfahren · aufklappenRondinella: Herkunft, Amarone & Erzeuger+
Rondinella hält Unwetter und Krankheiten gut aus, schreibt das Konsortium.
Dem Verschnitt gibt sie Farbe und Geschmack.
Woher kommt Rondinella?
Aus dem Gebiet um Verona. Laut DNA-Analysen von 2006 ist sie vermutlich eine natürliche Kreuzung aus Corvina Veronese und einer unbekannten Sorte, erwähnt wird sie erstmals 1882. 2010 standen in Italien 2.479 ha.
Welche Rolle spielt sie im Amarone?
Laut Produktionsvorschrift besteht Amarone zu 45 bis 95 % aus Corvina Veronese oder Corvinone und zu 5 bis 30 % aus Rondinella, bis zu 25 % dürfen andere rote Sorten der Provinz Verona sein. Die Trauben werden angetrocknet und frühestens am 1. Dezember gekeltert.
Warum schätzen Winzer sie?
Weil die Rebe sehr ertragreich ist und gegen die meisten Pilzkrankheiten widerstandsfähig bleibt. Sie reift mittel bis spät und steckt in Valpolicella, Bardolino, Amarone und Recioto.
Welche Weine findest Du hier?
Amarone della Valpolicella Classico von Luciano Arduini und Allegrini, die Riserva di Costasera und den Campofiorin von Masi. Die Trauben für die Costasera trocknet Masi auf Bambusgestellen, der Wein reift mindestens drei Jahre im Fass.