▸ Die Spitzencuvée vom kargen Donauschotter, im Jahrgang 2023 mit reifer Zwetschke, Brombeerkonfit und einem lebendig gebauten Kern.
Im Glas ein dunkles Rubingranat mit opakem Kern und violetten Reflexen. Die Nase ist einladend, reife Zwetschken und Brombeerkonfit, dazu dunkle Waldbeeren und Cassis, eine feine Kräuterwürze und ein Hauch Nougat.
Am Gaumen wirkt er komplex und saftig, reife Herzkirschen stehen in der Mitte. Er ist lebendig strukturiert, die reifen Tannine tragen ihn, fester Körper mit Druck. Der Abgang zeigt Extraktsüße und eine mineralische Spur, dunkle Frucht hallt lange nach, dazu ein Anklang von Bitterschokolade. Ein Wein mit Länge und Zukunft, der heute schon Freude macht, wenn Du ihm Luft gibst.
Zwetschke und Brombeere, von reifen Tanninen getragen.
Gefüllt im Juli 2025, Reifepotenzial bis 2035, Angabe des Weinguts.
Blaufränkisch hat im Jahrgang 2023 den größten Anteil.
Die Ried Bärnreiser liegt am östlichen Abbruch der Donauschotterterrasse der Arbesthaler Hügelkette, ohne direkte Waldgrenze. Am Oberhang liegen Quarzkies und Feinschotter über feinkörnigen Ablagerungen aus Ton, Schluff und Sand. Die Böden sind sehr kalkhaltig und unter dem Schotter tiefgründig, der Karbonatgehalt steigt von 20 Prozent im Oberboden auf knapp 35 Prozent in 1,30 Metern Tiefe.
Gelesen wurde von Hand in zwei Durchgängen, Ende September bis Anfang Oktober 2023. Natürliche Hefen vergoren den Most in Holzgärständern bei höchstens 28 °C, 18 bis 25 Tage stand er auf der Maische. Den Säureabbau machte er in kleinen Fässern, ein Teil davon neu, und in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche. Nach 18 Monaten Reifung wurde er im Juli 2025 gefüllt.
Carnuntum DAC · Erste Lage ÖTW · Natürliche Hefen
Der Name kommt vom mittelhochdeutschen Reisern. Auf dem kargen, schottrigen und heißen Boden wuchs früher nur Gestrüpp und Reisig, und Chroniken des 17. Jahrhunderts erzählen, dass in den Pernreisern die Hexen ihr Unwesen trieben. Heute steht die Lage für die Premiumcuvée des Hauses, und die Cuvée trägt den Namen der Riede, aus der sie kommt.
▸ Wo früher nur Reisig wuchs, steht heute die Spitzencuvée.
94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2023, dazu Wertungen von A la Carte, Gault&Millau und Vinaria.
„Einladende reife Zwetschken, Brombeerkonfit, feine Kräuterwürze. Komplex, saftig, lebendig strukturiert, reife, tragende Tannine, zeigt Länge und Potenzial.“
Peter Moser.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Jahrgangs 2023.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Jahrgangs 2023.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Jahrgangs 2023.
Falstaff gekürzt im Original. A la Carte, Gault&Millau und Vinaria sind Angaben des Hauses zum Jahrgang 2023.
Wild und reifer Käse als Empfehlung des Weinguts, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2023 |
| Herkunft | Carnuntum DAC, Ried Bärnreiser, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorten | Blaufränkisch, Zweigelt, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc |
| Alkoholgehalt | 15 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | bis 2035 |
| Serviertemperatur | 16 bis 18 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Philipp Grassl GmbH, Am Graben 4 und 6, 2464 Göttlesbrunn, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lese | Von Hand in zwei Durchgängen, Ende September bis Anfang Oktober 2023 |
| Ausbau | Natürliche Hefen in Holzgärständern, 18 bis 25 Tage Maische, Säureabbau in kleinen Fässern (40 % neu und gebraucht) und 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche, 18 Monate Reifung, gefüllt im Juli 2025 |
| Analyse | 5,5 g/l Säure, 1,5 g/l Restzucker, trocken |
| Reben | bis zu 60 Jahre alt |
| Zutaten | Bio-Trauben, Stabilisator Metaweinsäure, Antioxidationsmittel Sulfite, unter Schutzatmosphäre abgefüllt |
| Nährwerte je 100 ml | 327 kJ / 78 kcal, Fett 0 g, Kohlenhydrate 1,0 g, davon Zucker 0,1 g, Eiweiß unter 0,1 g, Salz unter 0,01 g |
| Bewertung | 94 Falstaff (25.11.2025), Fassprobe 93 bis 95 (30.06.2025), alle Jahrgang 2023 |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | Falstaff 97, A la Carte 96, Gault&Millau 18,5/20, Vinaria 5 Sterne, Jahrgang 2023 |
| Bio | Kontrollstelle AT-BIO-402 |
| Weingut | Weingut Philipp Grassl, Göttlesbrunn |
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