▸ Pinot Noir aus dem windigen Kessel des Scheibner, im ausgewogenen Jahr 2023 mit Wildkirsche, Hagebutte und einem salzigen Ende.
Im Glas ein mittleres Karmingranat mit violetten Reflexen. Die Nase ist dicht und würzig, Wildkirsche und Hagebutte vorn, dahinter Lakritze, Gewürznelke und schwarzer Pfeffer. Mit Luft kommen Tabak, zarte Röstaromen und ein Hauch Espresso dazu, ganz hinten etwas Herbstlaub.
Am Gaumen ist er saftig und hat einen guten Kern. Reife rotbeerige Frucht, Waldhimbeere und eingelegte Kirsche, die Tannine sind rund und fein, die Säure ist kristallin. Ein wenig Nougat legt sich darüber, im Finish zeigt sich dunkle Kräuterwürze, dann wird es salzig und mineralisch. Der Abgang ist lang und seidig. Leicht gekühlt schmeckt er noch frischer.
Saftig und seidig, mit Wildkirsche vorn und Salz im Nachhall.
Trinkreife bis 2039. Schon zugänglich, mit Substanz für viele Jahre.
Angabe aus dem Datenblatt des Weinguts zum Jahrgang 2023.
Der Scheibner in Höflein liegt verhältnismäßig hoch und zieht sich wie eine Halfpipe zwischen Aubühl und Bärnreiser hin, leicht nach Osten geneigt. Der Kessel fängt den Wind, die Trauben bleiben trocken, gute Bedingungen für Burgundersorten. Im Wurzelbereich liegt viel Kalk, oben sandiger und schottriger Lehm. Die Reserve ist das Herzstück dieses Weingartens.
2023 brachte genug Regen und Sonne, die Trauben blieben gesund, die Menge war etwas kleiner. Gelesen wurde Ende September in mehreren Durchgängen von Hand. Die Maische gärt spontan in Holzgärständern, der biologische Säureabbau läuft in Barriques, danach reift der Wein 16 Monate in burgundischen Barriques und 500-Liter-Fässern.
Handlese · Spontangärung · Burgundische Barriques
Pinot Noir mag es trocken und luftig. Im Scheibner bekommt er Wind aus dem Kessel und Kalk unter den Wurzeln. Markowitsch nimmt für die Reserve nur dieses Herzstück, vergärt spontan und baut in burgundischen Fässern aus.
▸ Ein Kessel voller Wind, und darin die Reserve.
95 Falstaff-Punkte in der jüngsten Verkostung, dazu 95 Gault&Millau und 95+ A la Carte.
„Dichtes, würziges Bouquet, Tabak, Espresso, Wildkirschen und Hagebutten. Saftig, guter Kern, charmante reife rotbeerige Frucht, Waldhimbeeren, Nougat, feine dunkle Kräuterwürze, lang.“
Wertung ohne vorliegende Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Weins.
Wertung ohne vorliegende Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Weins.
Sinngemäß gekürzt. Alle Wertungen gelten dem Jahrgang 2023, weitere Falstaff-Wertungen stehen in den More Facts.
Drei Gänge nach den Empfehlungen des Weinguts, leicht gekühlt serviert.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2023 |
| Herkunft | Carnuntum, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Pinot Noir |
| Alkoholgehalt | 13 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2025 bis 2039 |
| Serviertemperatur | 16 bis 18 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Gerhard Markowitsch GmbH, Pfarrgasse 6, 2464 Göttlesbrunn, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lage | Scheibner, Höflein, 210 bis 240 m, leicht nach Osten, Kalk im Wurzelbereich, Oberboden sandiger und schottriger Lehm |
| Lese | Ende September, mehrfache Handselektion |
| Gärung | Spontan in Holzgärständern bei 27 bis 29 °C, biologischer Säureabbau in Barriques |
| Ausbau | 16 Monate burgundische Barriques und 500-l-Fässer |
| Analyse | Säure 5,4 g/l, Restzucker 1,0 g/l |
| Bewertung | 95 Falstaff (02.10.2026), Jahrgang 2023 |
| Weitere Falstaff-Wertungen | 95, Peter Moser (25.11.2025), 94 bis 96 Fassprobe (30.06.2025), Jahrgang 2023 |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | Gault&Millau 95, A la Carte 95+, Jahrgang 2023 |
| Erzeuger | Markowitsch, Göttlesbrunn |
Suchen Sie die Bestellung, die Sie widerrufen möchten
Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Bestellnummer ein.
Prüfen Sie Ihren Posteingang
Wenn Ihre Angaben mit einer Bestellung übereinstimmen, erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link, über den Sie diese betrachten und verwalten können.