▸ Der junge Honivogl 2025, mit Tabakwürze, Wiesenkräutern und Honigmelone, seidig am Gaumen und salzig im langen Nachhall.
Im Glas ein helles, leuchtendes Gelb. In der Nase feine Tabakwürze und Wiesenkräuter, dazu gelber Apfel und Honigmelone, unterlegt von zartem Blütenhonig.
▸ Tabak und Kräuter vorn, Melone in der Mitte, Salz am Ende.
Am Gaumen setzt er kräftig ein und zeigt sich komplex, die Textur ist seidig, ein finessenreicher Säurebogen hält die dichte Frucht in Spannung. Zum Ende wird er mineralisch und salzig, der Nachhall hat große Länge. Noch ganz jung, mit sicherem Potenzial für die kommenden Jahre.
Kräftig und seidig, mit einem Säurebogen, der die Frucht in Spannung hält.
Sortenrein aus der Ried Honivogl.
Der Honivogl liegt am Fuß des Singerriedels, in voller Südlage. In diesem Weingarten wachsen jedes Jahr die besten Grüner-Veltliner-Trauben des Hauses, der Boden ist sehr mineralisch. Spitz liegt im äußersten Westen der Wachau, zwischen den Bergen und der Donau. Kalte Fallwinde aus den Bergen im Norden halten die Nächte frisch.
Am Fuß des Singerriedels.
Gelesen wird von Hand, in mehreren Durchgängen je Lage, nach kurzem Rebschnitt, intensiver Laubarbeit und strenger Ertragskontrolle. Im Keller gären die Moste nach dem Codex Wachau ohne jede Verbesserung im Stahltank, bis die Gärung von selbst stillsteht. Ein Teil reift danach im großen, traditionellen Holzfass. Der 2025er lag danach vier Monate im Stahltank.
Wachau DAC · Smaragd · Ried Honivogl
Was der Singerriedel für den Riesling ist, ist der Honivogl für den Grünen Veltliner. Der Weingarten liegt am Fuß des Singerriedels in voller Südlage, hier wachsen jedes Jahr die besten Veltliner-Trauben des Hauses. Smaragd ist die oberste Stufe im Codex Wachau, und der Codex erlaubt im Keller keine Verbesserung.
▸ Riesling oben am Hang, Veltliner an seinem Fuß.
98 bis 100 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2025, aus der Verkostung im Juni 2026.
„Feine tabakige Würze, Wiesenkräuter, gelber Apfel, Honigmelone und zarter Blütenhonig. Kräftig und komplex, seidige Textur, finessenreicher Säurebogen, mineralisch-salzig, große Länge.“
Sinngemäß zusammengefasst. Die Spanne steht für eine Verkostung im jungen Stadium. Der Jahrgang 2024 bekam 99 Punkte, siehe More Facts.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Wenige Monate nach der Lese stand er bei Falstaff schon an der Grenze zur vollen Punktzahl, aus dem Weingarten am Fuß des Singerriedels. Und er hat noch Jahre vor sich.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2025 |
| Herkunft | Wachau DAC, Ried Honivogl, Spitz an der Donau, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Grüner Veltliner |
| Qualitätsstufe | Smaragd |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Franz Hirtzberger Ges.m.b.H., Kremserstraße 8, 3620 Spitz, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Boden | Sehr mineralisch, Südlage am Fuß des Singerriedels |
| Ausbau | Handlese in mehreren Durchgängen, Gärung im Stahltank ohne Verbesserung bis zum natürlichen Stillstand, Ausbau zum Teil im großen Holzfass, so arbeitet das Weingut generell |
| Reifung | 4 Monate Stahltank, Angabe von Falstaff |
| Bewertung | 98-100 Falstaff (29.06.2026, Jahrgang 2025). Andere Jahrgänge: 99 Falstaff (30.06.2025) für 2024 |
| Erzeuger | Franz Hirtzberger, Spitz an der Donau |
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