Domaine Armand Rousseau Père & Fils | FR, Burgund, Gevrey-Chambertin
In den 1930ern begann er selbst abzufüllen — damals machte das in Burgund fast niemand.
Seit 1909 sitzt die Familie Rousseau in einem der ältesten Häuser von Gevrey-Chambertin, in der Rue de Lavaux nahe der Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Mit dem Haus kamen damals Weingärten dazu — der Kauf fiel mit der Hochzeit von Armand Rousseau zusammen.
Entscheidend war eine Entscheidung in den 1930er-Jahren. Auf Rat von Raymond Baudouin, dem Chefredakteur der Revue des Vins de France, begann Rousseau, seinen Wein selbst abzufüllen, statt die Trauben an den mächtigen Négoce zu verkaufen. Das war damals eine Seltenheit und blieb es jahrzehntelang. Zugleich gehörte er zu den ersten, die nach dem Ende der Prohibition nach Amerika lieferten. Zum Besitz gehören Parzellen in Chambertin und Chambertin Clos de Bèze.
Statt an den Handel zu verkaufen, füllte er selbst ab. Das war die Ausnahme.
– zu Armand Rousseau in den 1930er-Jahren
Gevrey-Chambertin aus einem Haus, das den Weg vorgezeichnet hat. Fein. Tief. Klassisch.
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