▸ Der einzige Wein des Hauses, der nicht aus Gevrey kommt, von Reben über großen Steinblöcken in Morey-Saint-Denis, mineralisch und fest.
Im Glas steht ein Grand Cru, der von seinem Stein lebt. Die Nase ist mineralisch und tief, die Frucht ordnet sich darunter ein und tritt mit etwas Luft deutlicher hervor. Nach über zwanzig Jahren in der Flasche hat er sein Bukett aufgefächert, ein großes Glas hilft ihm dabei.
▸ Stein zuerst, dann Frucht, und ein langer, fester Zug.
Am Gaumen ist er kraftvoll und lang. Er hat große Dichte und eine gewisse Festigkeit, das Tannin gibt ihm Halt, die Mineralik zieht ihn in die Länge. Er bleibt geschlossen im Ausdruck, aber nie hart, und der Nachhall hält lange an.
Mineralisch und fest, mit Dichte, die lange am Gaumen bleibt.
Das Haus gibt dem Clos de la Roche in großen Jahrgängen 20 bis 30 Jahre. Der 2002er steht jetzt in seiner besten Zeit.
Das Haus arbeitet ausschließlich mit Pinot Noir.
Der Clos de la Roche liegt in Morey-Saint-Denis und ist die einzige Lage des Hauses außerhalb von Gevrey-Chambertin. Die Reben stehen nach Osten, auf Kalk und Ton-Kalk aus dem mittleren Jura. Über dem Fels liegen kaum 30 Zentimeter Erde, darunter große Steinblöcke, die der Lage ihren Namen gaben.
Kaum 30 Zentimeter Erde.
Vergoren wird in offenen Edelstahlbottichen, 18 bis 20 Tage auf der Maische, mit Umpumpen und Unterstoßen. Der Säureabbau läuft im Fass. Der Wein reift 18 Monate in Fässern, die schon einen Wein getragen haben, aus Allier-Eiche mit mittlerer Röstung, und wird nach zwei Abstichen per Schwerkraft gefüllt.
Kaum 30 Zentimeter, die Wurzel muss rasch tiefer.
Mit großen Steinblöcken, nach ihnen heißt die Lage.
Clos de la Roche Grand Cru · Morey-Saint-Denis · Pinot Noir
Rousseau kaufte die erste Parzelle im Clos de la Roche schon 1920 und 1921, lange bevor die Lage 1936 zum Grand Cru wurde. 1975 kam eine zweite dazu. Sie ist bis heute der einzige Weinberg des Hauses jenseits der Gemeindegrenze von Gevrey.
▸ Ein Fremder im Keller von Gevrey, und einer der ältesten Besitze des Hauses.
Erste Parzelle im Clos de la Roche.
Die Lage wird Grand Cru.
Zweite Parzelle.
Du hältst den 2002er in der Hand, einen Jahrgang der höchsten Klasse des Hauses.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Kaum eine Handbreit Erde, darunter Fels, und die Reben finden trotzdem ihren Weg. Genau das schmeckst Du.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2002 |
| Herkunft | Clos de la Roche Grand Cru AOC, Morey-Saint-Denis, Burgund, Frankreich |
| Rebsorte | Pinot Noir |
| Alkoholgehalt | 13 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2022 bis 2032 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Domaine Armand Rousseau, 1 Rue de l'Aumônerie, 21220 Gevrey-Chambertin, Frankreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lage | Clos de la Roche, Ost, 1,48 von 16,84 ha, Kalk und Ton-Kalk des mittleren Jura |
| Vinifikation | Offene Edelstahlbottiche, 18 bis 20 Tage auf der Maische, höchstens 31 bis 34 °C, Säureabbau im Fass |
| Ausbau | 18 Monate in Fässern, die einen Wein getragen haben, Allier-Eiche, zwei Abstiche |
| Trinkreife | Das Haus gibt dem Clos de la Roche in Jahrgängen der höchsten Klasse 20 bis 30 Jahre |
| Weingut | Domaine Armand Rousseau, Gevrey-Chambertin |
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