▸ Steirischer Chardonnay von Muschelkalk und Kalkmergel, 18 Monate im großen Holzfass und unfiltriert gefüllt, mit geriebenem Apfel und gerösteter Mandel.
Im Glas ein mittleres Grüngelb mit silbernen Reflexen. Die Nase ist zuerst etwas scheu, dann kommen feine gelbe Tropenfrucht und gelber Apfel, ein Hauch Ananas und Orangenzesten, mit Luft frisch geriebene Äpfel, Löwenzahnblätter und geröstete Mandeln. Am Gaumen straff und engmaschig, weiße Frucht, ein einladender Säurekern und feine Mineralität. Der Nachhall ist zitronig.
Die Trauben kommen von Muschelkalk- und Kalkmergelböden der besten Rieden des Hauses, daher die Mineralität. 18 Monate auf der Feinhefe im großen neutralen Eichenfass geben ihm Struktur und die Röstnote der Mandel, ohne Holz in den Vordergrund zu stellen. Unfiltriert gefüllt, schmeckt er vielschichtig und macht große Trinkfreude. Ein Morillon, der den Tisch ernst nimmt.
Straff und vielschichtig, mit geriebenem Apfel und einem zitronigen Nachhall.
Wenn das Abendessen etwas Ordentliches wird und der Wein mithalten soll.
Morillon ist der steirische Name für Chardonnay.
Für den Muschelkalk wählt die Familie reife Trauben aus den besten Muschelkalk- und Kalkmergelböden ihrer südsteirischen Rieden, ein Terroir-Mix auf vorwiegend mineralischem Kalk. 2024 begann mit einem feuchten Winter, das warme Frühjahr ließ die Reben fast zwei Wochen früher austreiben. Fünf Frostnächte Mitte April kosteten rund zehn Prozent der Ernte. Gelesen wurde ab Anfang September, in nur 14 Tagen mit 400 Helfern.
Nach der Spontangärung lag der Wein 18 Monate auf der Feinhefe im großen neutralen Eichenfass und kam unfiltriert in die Flasche. 12,5 % vol und 6,5 Gramm Säure.
Südsteiermark DAC · Unfiltriert · Großes Holzfass
Überall sonst heißt er Chardonnay, nur in der Steiermark Morillon. Dieser südsteirische Klassiker spiegelt die Philosophie und den Geschmack der Familie Tement. Der Name kommt vom Muschelkalk, dem Boden, auf dem die Trauben wachsen.
▸ Ein Chardonnay mit steirischem Namen und Kalk im Kern.
93 Falstaff-Punkte für einen Gebietswein, Charakter zum Alltagspreis.
„Straff, engmaschig, weiße Frucht, frischer Säurebogen, feine Mineralität, zitroniger Nachhall, vielseitig einsetzbar.“
Falstaff im Original, verkostet von Peter Moser.
Eine Empfehlung von Tement, ergänzt von den WEINHERZ Sommeliers.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2024 |
| Herkunft | Südsteiermark DAC, Gebietswein, Steiermark, Österreich |
| Rebsorte | Morillon (Chardonnay) |
| Alkoholgehalt | 12,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Familienweingut Tement GmbH, Zieregg 13, 8461 Ehrenhausen, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Boden | Muschelkalk und Kalkmergel, Terroir-Mix der besten südsteirischen Rieden |
| Ausbau | Spontangärung, 18 Monate auf der Feinhefe im großen neutralen Eichenfass, unfiltriert |
| Analyse | 12,5 % vol, 6,5 g/l Säure |
| Bewertung | 93 Falstaff (29.06.2026), Jahrgang 2024 |
| Erzeuger | Tement, Ehrenhausen |
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