▸ Gelber Muskateller von der Berghochlage Fürst in Gamlitz, auf rotem Sand gewachsen und 30 Monate auf der Hefe gereift, trocken bis zum letzten Tropfen.
Im Glas ein helles Gelbgrün mit silbernen Reflexen. Die Nase ist einladend und klar, Limettenzesten und feine gelbe Tropenfrucht, zart nach Mango, ein Hauch Muskat und eine kernige Würze, mit Luft kommt Zitronengras dazu. Am Gaumen ist er leichtfüßig und straff, weißer Apfel, eine feine Säurestruktur, kühl, mineralisch und lebendig. Im Abgang zitronig-salzige Nuancen, trocken und puristisch.
Die Ried Fürst ist eine offene Berghochlage, der rote Sand dort bringt aromatische Weine mit Spannung und Würze. Spät geerntete Trauben und ein langsamer Ausbau, 30 Monate auf der Feinhefe im Stahltank, geben dem Muskateller seine Finesse. Holz kommt keines dazu, also bleibt die Frucht kühl und klar. Jetzt ist er perfekt entwickelt und hat trotzdem noch Jahre vor sich. Ein Muskateller für den Tisch, zu Backhendl und asiatischer Küche.
Kühl und puristisch, mit Limette in der Nase und Salz im Abgang.
Ideale Trinkreife 2026 bis 2036.
Die Ried Fürst in der Gemeinde Gamlitz ist eine offene Berghochlage auf rund 500 Metern, Nachbarin der Ried Sernau König. Die Reben, 31 Jahre alt, stehen auf 460 bis 483 Metern bei 26 bis 40 Prozent Hang, nach Osten bis Südost. Rote Sand- und Schotterböden prägen die Lage, sie gilt als herausragendes Muskateller-Terroir.
Die Trauben werden spät geerntet. 2022 lief die Lese vom 12. bis 24. September, die kürzeste Ernte in der Geschichte des Hauses. Vergoren wurde spontan, danach reifte der Wein 30 Monate auf der Feinhefe im Stahltank, verschlossen mit Naturkork. Bewirtschaftet wird biodynamisch, kontrolliert von AT-BIO-402.
Südsteiermark DAC · Erste STK Lage · Biodynamisch
Weniger ist mehr, besonders beim Muskateller. Die Ried Fürst ist die beste Muskateller-Lage des Hauses, früher hieß sie Steinbach Fürst. Statt Duft auf Duft zu setzen, holt Tement hier mit später Lese und 30 Monaten Hefelager einen trockenen, kühlen Wein, der Jahrzehnte reifen kann.
▸ Ein Muskateller, der sich Zeit lässt.
94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2022, dazu 93 von Robert Parker.
„Leichtfüßig, straff, weißer Apfel, feine Säurestruktur, mineralisch und lebendig, zitronig-salzige Nuancen im Abgang, bereits perfekt entwickelt.“
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Produktseite.
Falstaff im Original, verkostet von Peter Moser. Beide Wertungen gelten dem Jahrgang 2022.
Drei Empfehlungen von Tement.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2022 |
| Herkunft | Südsteiermark DAC, Riedenwein Ried Fürst, Gamlitz, Steiermark, Österreich |
| Rebsorte | Gelber Muskateller |
| Alkoholgehalt | 12 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Restzucker | 1,1 g/l, trocken |
| Trinkreife | 2026 bis 2036 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Familienweingut Tement GmbH, Zieregg 13, 8461 Ehrenhausen, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lage | Ried Fürst, Erste STK Lage, Gamlitz, 460 bis 483 m, 26 bis 40 % Hang, roter Sand |
| Ausbau | Spontangärung, 30 Monate auf der Feinhefe im Stahltank |
| Analyse | 12 % vol, 1,1 g/l Restzucker, 7 g/l Säure |
| Bewirtschaftung | Biodynamisch, AT-BIO-402 |
| Verschluss | Naturkork |
| Bewertung | 94 Falstaff (30.06.2025), Jahrgang 2022 |
| Bewertungen, Angabe des Hauses | 93 Robert Parker, Jahrgang 2022 |
| Erzeuger | Tement, Ehrenhausen |
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