▸ Turbiana aus dem Dreieck zwischen Desenzano, Sirmione und Peschiera, mit weißen Blüten, unreifer Marille und dem Salz der Tonböden am Südufer des Gardasees.
Schon beim Einschenken steigt der Duft weißer Blüten auf, dahinter die Frische einer unreifen Marille, reifer Pfirsich und ein Hauch Mandel. Am Gaumen bleibt er klar und trocken, die Frucht steht hell im Vordergrund, und dann kommt das, was einen Lugana ausmacht. Eine salzige, fast kreidige Mineralität zieht sich durch den Schluck und hält ihn frisch bis in den Nachhall, der lange auf Mandel und Steinobst ausklingt.
Blüten vorn, Salz dahinter, ein Weißwein, der nach dem See schmeckt.
Nicht zu kalt, sonst verschwinden die Blüten in der Nase.
Zum Aperitif und weiter zum ersten Gang, ein Glas, das man gern gleich nachschenkt.
Reinsortig, die Lugana-Spielart des Trebbiano.
Die Reben stehen in der Moränenebene südlich des Gardasees, im Dreieck zwischen Desenzano, Sirmione und Peschiera, auf 100 bis 150 Metern Seehöhe. Die Böden sind reich an Ton, Schluff und Kreide, der See mildert das Klima. Erzogen wird im Guyot, mit 5.000 Stöcken je Hektar.
Im Keller wird sanft gepresst, die Gärung läuft im Edelstahl bei kontrollierter Temperatur. Holz kommt nicht dazu, so bleibt die Turbiana klar und frisch. Lugana ist die jüngste Appellation im Haus, der erste Jahrgang kam 2012.
Lugana DOC · Turbiana · Edelstahl
Die Familie Bonomo ist am Ort seit 1492 nachweisbar und bewirtschaftet heute Lagen in fünf Gebieten rund um Verona. Lugana kam als letzte dazu, mit Weingärten zwischen Desenzano, Sirmione und Peschiera. Der Jahrgang 2012 war der erste, seither steht die Turbiana hier für den salzigen Stil vom Seeufer.
▸ Vom See, für den See, ganz ohne Holz.
Für den Jahrgang 2025 stehen 90 Punkte von James Suckling, den Vorjahrgang 2024 bewertete Falstaff mit 92 Punkten.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz, Angabe des Hauses.
„Helles, fast transparentes Strohgelb mit silbergrünen Nuancen. Duftig in der Nase, zunächst nach Stachelbeere und Brennnessel, dann Anklänge von Banane und Mango.“
Othmar Kiem, Simon Staffler.
Die Falstaff-Wertung gilt dem Jahrgang 2024, nicht der Flasche in Deiner Hand. Punkte einer Rarität zum Preis eines Alltagsweins.
Drei Gänge, nach den Empfehlungen von Monte del Frà, von den WEINHERZ Sommeliers ausgewählt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2025 |
| Herkunft | Lugana DOC, Venetien und Lombardei, Italien |
| Rebsorte | Turbiana (Trebbiano di Lugana) |
| Alkoholgehalt | 13 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Serviertemperatur | 10 bis 12 °C |
| Trinkreife | jung zu trinken |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Azienda Agricola Monte del Frà s.s., Strada Custoza 35, 37066 Sommacampagna (VR), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Weingärten | Moränenebene südlich des Gardasees, 100 bis 150 m, Ton, Schluff und Kreide |
| Erziehung | Guyot, 5.000 Stöcke je ha |
| Vinifikation | Sanfte Pressung, Gärung im Edelstahl bei kontrollierter Temperatur |
| Erster Jahrgang | 2012 |
| Bewertung | 90 James Suckling (Jahrgang 2025, Angabe des Hauses), 92 Falstaff (14.10.2025, Jahrgang 2024) |
| Weitere Wertungen, Angabe des Hauses | Jahrgang 2024 mit 92, 92 und 96 Punkten bei weiteren Kritikern |
| Hinweis | Alkohol und Sensorik stammen von der Seite des Weins ohne Jahrgangsangabe. |
| Weingut | Monte del Frà, Sommacampagna |
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