▸ Das Juwel unter den Roten aus Rust, Blaufränkisch mit etwas Merlot und Cabernet, zwei Jahre im Barrique und mit Reserven bis 2055.
Im Glas steht ein tiefdunkles Rubingranat mit schwarzem Kern. In der Nase zeigen sich dunkle Beeren, unterlegt von Vanille und Kokos, dazu Schokolade und eine feine Tabakwürze.
Am Gaumen bringt er viel Frucht und Würze. Er ist engmaschig und dicht gewoben, mit einer schönen Extraktsüße, obwohl er mit 1,2 Gramm Restzucker trocken ist. Im langen Nachhall bleibt dunkler Nougat. Gib ihm Luft in der Karaffe, dann öffnet er sich, und er hat Zeit bis weit in die 2050er Jahre.
Dicht und engmaschig, mit dunklem Nougat im langen Nachhall.
Schon offen, aber erst am Anfang. Die Dichte trägt ihn über Jahrzehnte.
Anteile von der Produktseite des Weinguts zum Jahrgang 2022.
Der Solitaire kommt aus der Großlage Rusterberg, nur aus den besten Lagen und den besten Trauben des Hauses. Die Böden sind leicht lehmige Braunerde auf fossilem Muschelkalk, die Rebstöcke 18 bis 60 Jahre alt. Gelesen wurde 2022 selektiv von Hand, vom 24. September bis 1. Oktober, jede Sorte für sich.
Vergoren wird spontan auf der Maische im Edelstahl bei 32 °C. Den biologischen Säureabbau macht der Wein im großen Eichenfass, dann zieht er in Barriques um und reift dort 24 Monate, zu 40 % in neuem Holz. Das Weingut ist bio und respekt-BIODYN zertifiziert.
Bio · respekt-BIODYN · Großlage Rusterberg
Einzeln gefasste Diamanten heißen Solitaire. Weil dieser Wein der beste Rote von Feiler-Artinger ist, das Juwel des Hauses, trägt er diesen Namen. Er entsteht nur aus den besten Lagen und den besten Trauben, Blaufränkisch gibt den Ton an, Merlot und Cabernet Sauvignon ergänzen und vervollständigen ihn.
▸ Ein einzeln gefasster Stein aus Rust.
96 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2022.
„Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe. Preiselbeeren und frische Kirschen, blumiger Touch, etwas Nougat und kandierte Orangenzesten. Saftig, elegant, rote Waldbeeren, gute Frische, reife Tannine, mineralisch-salzig im Abgang, zeigt Länge und gutes Reifepotenzial.“
Peter Moser.
Eine frühere Falstaff-Verkostung desselben Jahrgangs vom 30.06.2025 steht in den More Facts.
Drei Gänge, das Weingut empfiehlt Rind, Lamm und Wild, ergänzt von den WEINHERZ Sommeliers.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2022 |
| Herkunft | Großlage Rusterberg, Burgenland, Österreich |
| Rebsorten | 82 % Blaufränkisch, 12 % Merlot, 6 % Cabernet Sauvignon |
| Alkoholgehalt | 14 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Trinkreife | 2025 bis 2055 |
| Serviertemperatur | 18 °C, dekantieren |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Feiler-Artinger, Hauptstraße 3, 7071 Rust, Österreich |
| Bio-Kontrollstelle | AT-BIO-402 |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Boden | leicht lehmige Braunerde auf fossilem Muschelkalk |
| Rebalter | 18 bis 60 Jahre |
| Lese | selektive Handlese, jede Sorte getrennt, 24.09. bis 01.10.2022 |
| Vinifikation | spontane Maischegärung im Edelstahl bei 32 °C, biologischer Säureabbau im großen Eichenfass |
| Ausbau | 24 Monate Barrique, 40 % neues Holz |
| Analyse | Restzucker 1,2 g/l, Säure 5,6 g/l |
| Bewertung | 96 Falstaff (25.11.2025), 95 Falstaff (30.06.2025), beide Jahrgang 2022 |
| 95 Falstaff, 30.06.2025 | Rote Herzkirschen, florale Nuancen, tabakige Noten, straff, engmaschig, salzig, feste, tragende Tannine. |
| Weingut | Feiler-Artinger, Rust |
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