▸ Wild würzig und unverkennbar Vogelbeere, mit einem zarten Steinton, Marzipan und einem langen, ätherischen Finale.
Die Nase ist unverkennbar Vogelbeere. Herbe Duftnoten, ein erdiger Grundton und ein Steinton, so zart wie ein Aquarell, nehmen sie ein. Dazu kommt eine leicht vegetale, wilde Würze.
Am Gaumen ist er geradlinig, erdig würzig und voller Finesse, leicht nach Marzipan und mit einer sanften Süße im Mittelteil. Das Finale ist ätherisch und lang, würzig erdig und typisch. Ein Brand für Kenner, aus dem Tulpenglas und in kleinen Schlucken.
Wild würzig, mit zartem Steinton und ätherisch langem Finale.
Die Vogelbeere ist die Frucht der Eberesche. Am Guglhof ist sie die Nummer 7 der Jahrgangsbrände, als Alte Reserve gibt es sie auch elf Jahre im Glasballon gereift. Am Guglhof in Hallein kommen nur frische, ausgereifte Früchte in die Maische, vorwiegend alte Obstsorten. Sie vergären aromaschonend in temperaturgesteuerten Edelstahlbehältern. Gebrannt wird danach in kleinen Kupferbrennblasen, im aufwändigen Pot-Still-Verfahren und mit viel Geduld.
Zucker kommt weder in die Maische noch in das Destillat, aromatisiert wird nichts. Der Brand lagert anschließend mehrere Jahre, damit er sich harmonisiert. Auf Trinkstärke kommt er mit Quellwasser aus der Bergwelt. Gefüllt wird von Hand, in limitierter Auflage, und der Jahrgang steht auf dem Etikett.
Österreichischer Qualitätsbrand · Reserve · Ohne Zuckerzusatz
Vogelbeere begleitet den Guglhof seit vielen Jahren. Falstaff hat sie schon im Jahrgang 2015 mit 95 Punkten bewertet, den Jahrgang 2022 zweimal mit 93 und 94 Punkten. Als Raritätenabfüllung reift die wilde Vogelbeere zusätzlich elf Jahre im Glasballon.
▸ Eine Frucht, die das Haus über viele Jahrgänge begleitet.
94 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2022.
„Unverkennbar Vogelbeere! Im Geschmack spiegelt sich die Finesse wider, feine Würze und ein ätherisch-langes Finale.“
Zitat gekürzt. Falstaff bewertet einzelne Brennjahrgänge. Welcher Jahrgang in Deiner Flasche liegt, steht auf dem Etikett. Weitere Wertungen stehen in den More Facts.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Edelbrand aus Vogelbeeren |
| Herkunft | Hallein, Salzburg, Österreich |
| Zutaten | Obst, Quellwasser; ohne Zuckerzusatz, nicht aromatisiert |
| Alkoholgehalt | 41 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,35 l |
| Allergene | Keine angegeben |
| Verantwortliches Unternehmen | Brennerei Guglhof GmbH, Davisstrasse 13A, 5400 Hallein, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Herstellung | Frische, ausgereifte Früchte, Gärung im temperaturgesteuerten Edelstahl, Destillation in kleinen Kupferbrennblasen im Pot-Still-Verfahren |
| Lagerung | Mehrere Jahre zur Harmonisierung |
| Abfüllung | Von Hand, limitierte Auflage, Jahrgang auf dem Etikett |
| Jahrgang beim Haus | Derzeit zeigt der Guglhof den Jahrgang 2022 |
| Stil des Hauses | wild würzig, herrliche Frucht |
| Bewertung | 94 Falstaff (Jahrgang 2022, 14.08.2026), 93 Falstaff (Jahrgang 2022, 24.10.2025), 95 Falstaff (Jahrgang 2015, 03.09.2015, damals 43 % vol) |
| 93 Falstaff, Jahrgang 2022, 24.10.2025 | Erdiger Grundton, herb und leicht vegetal, geradlinig, leicht nach Marzipan, sanfte Süße im Mittelteil. |
| 95 Falstaff, Jahrgang 2015, 03.09.2015 | Voller Duft mit Würze, Frucht, Mandel und Kräutern, feinherbe Töne im Abgang, harziger Nachklang. |
| Hinweis | Bewertet wurden einzelne Brennjahrgänge. |
| Erzeuger | Brennerei Guglhof, Hallein |
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