▸ Chardonnay aus der Ried Brindlbach in Gumpoldskirchen, spontan im 300-Liter-Fass vergoren und seit über zehn Jahren in der Flasche, mit gerösteter Haselnuss, Brioche und salzigem Abgang.
Im Glas ein helles Gelb mit silbernen Reflexen. Der Duft ist würzig, geröstete Haselnüsse und Weißbrot stehen vorn, dazu reife gelbe Frucht und eine feine Kräuternote. Ganz im Hintergrund schwingt ein dezenter Hauch Barrique mit, er bleibt Begleiter und nie Hauptsache.
Am Gaumen ist er spannungsgeladen, mit guter, reifer Säure und viel Energie. Der Körper ist wunderbar ausbalanciert, ein Hauch Brioche legt sich darüber. Der leicht salzige Abgang erfrischt und macht trotz der Fülle Lust auf den nächsten Schluck. Nach elf Jahren in der Flasche zeigt er, was ein gereifter Chardonnay aus Gumpoldskirchen kann.
Gereift und voller Spannung, Haselnuss und Brioche mit salzigem Nachhall.
Das Haus gab ihm 2017 bis 2025. Heute ist er voll gereift, öffne ihn bald und gib ihm Zeit im großen Glas.
Bis zum Jahrgang 2018 war der Gumpold reiner Chardonnay.
Die Ried Brindlbach zählt zu den besten Chardonnay-Lagen in Gumpoldskirchen. Ihr Boden ist Braunerde mit Kalkschotter, im Unterboden liegt viel Kalk. Die leichte Neigung nach Südosten und die Höhe machen den Weingarten besonders, die besten Trauben daraus gehen in den Gumpold. Gelesen wird Ende September von Hand, selektiv in 20-Kilo-Kisten.
Die Maische stand zwölf Stunden, dann gärte der Most spontan in 300-Liter-Eichenfässern, ein Viertel davon neu, zwei Wochen lang bei höchstens 25 °C. Danach lag der Wein zwölf Monate auf der vollen Hefe im Fass und acht Monate auf der Feinhefe im Stahltank. Gefüllt wurde im Mai 2016.
Ried Brindlbach · Spontangärung · Bio
Der Gumpold war bis 2018 ein reinsortiger Chardonnay aus der Ried Brindlbach. Ab 2019 kamen Rotgipfler und Zierfandler dazu. Der 2014er gehört damit zu den Jahrgängen, in denen nur Chardonnay in der Flasche ist, vergoren mit den eigenen Hefen und lange auf der Hefe gereift.
▸ Einer der letzten reinen Chardonnays unter diesem Namen.
Lese Ende September in der Ried Brindlbach.
Füllung im Mai nach 20 Monaten auf der Hefe.
Der Gumpold wird zur Cuvée mit Rotgipfler und Zierfandler.
Du hältst einen reinen Chardonnay aus 2014 in der Hand.
Falstaff verkostete den 2014er aus dem Fass. Für den fertigen Wein gibt das Haus 93 Punkte an.
„Helles Gelb, silberne Reflexe. Zart nussig-reduktiv unterlegte reife gelbe Frucht, zart buttrige Mango, feine Kräuterwürze. Straff, engmaschig, frischer gelber Apfel, lebendige Struktur, anhaltend, salziger Abgang.“
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Weins.
Wertung ohne veröffentlichte Notiz.
Angabe des Hauses auf der Seite des Weins.
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Die Notiz stammt aus der Fassprobe vor der Füllung.
Zwei Gänge als Empfehlung des Hauses, einer von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2014 |
| Herkunft | Gumpoldskirchen, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorten | 100 % Chardonnay |
| Alkoholgehalt | 13 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Serviertemperatur | 12 bis 14 °C |
| Trinkreife | 2017 bis 2025 |
| Bio | AT-BIO-402 |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Weingut Loimer GmbH, Haindorfer Vögerlweg 23, 3550 Langenlois, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Ried | Brindlbach, Braunerde mit Kalkschotter, viel Kalk im Unterboden, Südost |
| Lese | selektive Handlese in 20-kg-Kisten, Ende September |
| Ausbau | 12 Stunden Maische, spontan im 300-l-Fass, ein Viertel neu, bis 25 °C, 12 Monate volle Hefe im Fass, 8 Monate Feinhefe im Stahl, Füllung Mai 2016 |
| Verschluss | Naturkork |
| Bewertung | 92 bis 94 Falstaff Fassprobe (06.07.2016); Angabe des Hauses 93 Falstaff, 90 wein.pur Trophy |
| Weingut | Weingut Fred Loimer, Langenlois |
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