▸ Ein Federspiel vom Loibenberg, wo das pannonische Klima stark in die Wachau wirkt, rauchig und salzig, mit exotischer Frucht und Druck am Gaumen.
Im Glas leuchtet ein helles Grüngelb mit silbrigen Reflexen. Die Nase ist ausgeprägt, mit exotischen Früchten und einem rauchigen Ton darunter. Am Gaumen ist er druckvoll und saftig, dicht und tiefgründig für ein Federspiel. Eine feine Mineralik und ein salziger Zug halten die Frucht in Balance, die Säure ist rassig und elegant. Schon jetzt trinkt er sich mit großer Freude, und die Struktur trägt ihn gut über die nächsten zwei bis drei Jahre.
Rauchig und salzig, mit exotischer Frucht und viel Druck für ein Federspiel.
Zum Tafelspitz mit Apfelkren und Schnittlauchsauce, gut gekühlt und jung geöffnet.
Reinsortig aus der Ried Loibenberg.
Der Loibenberg zählt zu den bedeutendsten Einzellagen Österreichs und ist eine der größten der Wachau. Seine Steinterrassen reichen bis auf 420 Meter. Verwitterte Böden über Gföhler Gneis, stellenweise mit Löss oder Lehm darüber, und der starke Einfluss des pannonischen Klimas prägen die Lage. Viele Gräben teilen den Berg, deshalb gibt es dort unterschiedliche Kleinklimata.
2025 begann mild und trocken. Trotz einzelner Frost- und Hagelschäden im Mai verlief das Frühjahr ausgeglichen. Der Juni war heiß, der Juli kühl und nass, der August ideal, und kühle Nächte im September brachten die letzte Reife. Gelesen wurde selektiv von Hand, mit Pausen an einzelnen Regentagen. Nach kurzer Maischestandzeit gärt der Most kontrolliert, reift im Stahltank und liegt einige Zeit auf der Feinhefe.
Wachau DAC · Federspiel · Ried Loibenberg
Der Name Federspiel stammt von der Falkenjagd, die in der Wachau sehr beliebt war, und das Falkensymbol steht für die rassige Eleganz dieser trockenen Weißweine. Vom Loibenberg, wo das pannonische Klima stark wirkt, wird daraus ein Federspiel mit viel Kraft und Tiefe, ein Klassiker der Ostwachau.
▸ Die leichtere Stufe der Wachau, von einer ihrer großen Lagen.
92 Falstaff-Punkte und 93 von A la Carte für den Jahrgang 2025, so steht es im Datenblatt des Hauses.
Wertung ohne Notiz.
Angabe des Hauses im Datenblatt 2025.
Drei Sterne, Wertung ohne Notiz.
Angabe des Hauses im Datenblatt 2025.
Alle Wertungen sind Angaben des Hauses. Die Auszeichnungen in den Chips gelten Vorjahrgängen.
Drei Gänge, Empfehlungen der Domäne Wachau.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Weißwein, trocken |
| Jahrgang | 2025 |
| Herkunft | Wachau DAC, Ried Loibenberg, Niederösterreich, Österreich |
| Rebsorte | Grüner Veltliner |
| Alkoholgehalt | 12,5 % vol |
| Restzucker | 1,0 g/l |
| Säure | 6,3 ‰ |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | DOMÄNE WACHAU eGen(mbH), Dürnstein 107, 3601 Dürnstein, Österreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Stufe | Federspiel |
| Lage | Ried Loibenberg, Steinterrassen bis 420 m, Gföhler Gneis mit Löss oder Lehm, pannonisches Klima |
| Lese | selektive Handlese, Unterbrechungen durch einzelne Regentage |
| Ausbau | Kurze Maischestandzeit, kontrollierte Gärung, Stahltank, Feinhefelager |
| Trinkreife | jung zugänglich, entwickelt sich zwei bis drei Jahre weiter |
| Speisen, Empfehlung des Hauses | Cordon bleu, Naturschnitzel mit Risipisi, Tafelspitz, Saltimbocca, Paella, Käse, vietnamesische Frühlingsrollen |
| Bewertung | 92 Falstaff, 93 A la Carte, 93 bis 95 Vinaria, alle Jahrgang 2025, Angaben des Hauses; Vorjahrgänge: 3. Platz Wachau DAC Cup (2024), 93 Falstaff (2023 und 2022) |
| Weingut | Domäne Wachau, Dürnstein |
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