▸ Der Garden Spritz in der kleinen Flasche, Bitterorange aus Tucumán auf Mendoza-Schaumwein, genau ein Glas auf Eis.
Leuchtendes Orangegold mit lebhaftem Mousseux.
Im Glas leuchtet ein kräftiges Orangegold, darin steigt ein lebhaftes Mousseux auf. In der Nase saftige Orange mit ihrer bittersüßen Schale, dazu ein Hauch Blutorange und frischer Pfirsich, darunter weißer Apfel und eine würzige Note. Am Gaumen setzt er frisch und zart herb an, mit einem rotbeerigen Anklang. Eine helle Zitrusspannung hält ihn lebendig, die dezente Süße fängt die Bitterorange auf. Im Nachhall bleiben Orange und Gewürze lange stehen, und das nächste Glas ist schnell eingeschenkt.
Bitterorange und Gewürz, frisch auf Eis und mit einem Hauch Süße.
Drei bis vier Eiswürfel ins Glas, dann hat er genau die richtige Kühle.
Eine Piccoloflasche über Eis, eine Orangenscheibe, ein Zweig Rosmarin. Der Aperitif steht, bevor die Gäste die Jacke ablegen.
Die Anteile sind nicht veröffentlicht.
Die Basis ist ein Schaumwein von Chandon aus Mendoza. Die Weingärten in Agrelo liegen auf knapp 1.000 Metern Seehöhe, die Nächte sind dort deutlich kühler als die Tage. Chardonnay bringt Frische, Pinot Noir Struktur und Sémillon Rundheit.
Für das Mazerat kommen Valencia-Orangen von einem Familienbetrieb in Tucumán im Nordwesten Argentiniens. Chandon verwendet die bittersüßen Schalen, der Saft geht an örtliche Einrichtungen, die Reste werden kompostiert und kommen zurück in die Weingärten. Schalen und ausgewählte Gewürze ziehen langsam in feinem Traubenbrand, verwendet werden natürliche Aromen.
Mendoza · Orangen aus Tucumán · Natürliche Aromen
Chandon empfiehlt für einen Spritz 180 ml über drei bis vier Eiswürfel. Der Piccolo fasst 0,19 Liter, also fast genau diese Menge. Den Spritz selbst haben drei Frauen entwickelt, Ana Paula Bartolucci, Chefönologin von Chandon Argentinien, Pauline Lhote von Chandon Kalifornien und die Mixologin Inés de los Santos. Die Bitterorange dafür stammt aus Tucumán, gezogen in Traubenbrand statt in neutralem Alkohol. So bleibt der Spritz von der Basis bis zum Mazerat ein Kind der Traube.
▸ Eine Flasche, ein Glas, kein Rest.
Zweimal 91 Falstaff-Punkte, beide im Jahr 2021.
„Zart herbe Nuancen am Gaumen, rotbeeriger Touch, frische Struktur, dezente Süße.“
Sinngemäß aus dem Englischen übertragen. Der Garden Spritz ist jahrgangslos, die zweite Falstaff-Wertung steht in den More Facts.
Drei Gänge nach Empfehlungen von Chandon.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Aperitif auf Schaumweinbasis mit Mazerat aus Orangenschalen und Gewürzen, trinkfertig |
| Herkunft | Mendoza, Argentinien |
| Zutaten | Schaumwein aus Chardonnay, Pinot Noir und Sémillon, Mazerat aus Orangenschalen und Gewürzen in Traubenbrand, natürliche Aromen |
| Alkoholgehalt | 11,5 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,19 l |
| Serviertemperatur | 7 bis 8 °C auf Eis |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Bodegas Chandon S.A., Avenida Ortiz de Ocampo 2839, C1425DSD Buenos Aires, Argentinien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Servieren | 180 ml über 3 bis 4 Eiswürfel gießen, mit getrockneter Orangenscheibe und Rosmarin garnieren |
| Orangen | Valencia-Orangen aus Tucumán, Nordwestargentinien, von einem Familienbetrieb |
| Entwickelt von | Ana Paula Bartolucci (Chandon Argentinien), Pauline Lhote (Chandon Kalifornien), Inés de los Santos (Mixologin) |
| Speisen | Sushi und Maki, Käseplatten, Wurst und Schinken, Trockenfrüchte |
| Bewertung | 91 Falstaff (Ulrich Sautter, Peter Moser, 01.12.2021), 91 Falstaff (Herbert Hacker, 28.05.2021), beide ohne Jahrgang |
| Erzeuger | Chandon, Mendoza |
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