▸ Die Grappa, die den Namen des Gründers trägt, aus Nebbiolo und Barbera, viele Jahre im Holz und vom Jahrgang 2004.
Im Glas bernsteinfarben. Die Nase ist komplex, weit und einhüllend, mit großer Persönlichkeit, ein Konzert aus reifen Früchten und Kirsche, darüber Tabak, Kakao und Vanille.
▸ Kirsche und Tabak, gereift über viele Jahre.
Am Gaumen reich und umhüllend, alles aus der Nase kommt zurück. Die vielen Jahre im Holz haben die Grappa tief und rund gemacht, Tabak und Kakao tragen sie lange in den Abgang.
Tief und rund, mit Kirsche, Tabak und Kakao.
Die Anteile sind nicht veröffentlicht.
Für die Grappa, die seinen Namen trägt, brennt Berta Trester vom Nebbiolo und von der Barbera. Sie reift geduldig über viele Jahre im Holz, in verschiedenen Hölzern mit verschiedener Röstung.
Gebrannt wird diskontinuierlich in Kupferkesseln mit Wasserdampf, in drei Schritten. Der Dampf zieht zuerst den Alkohol aus dem Trester, dann wird das Destillat kalt gefiltert, und beim zweiten Brennen trennt der Brennmeister das Herzstück von Vor- und Nachlauf. Nur dieses Herz wird zur Grappa.
Den Trester holt Berta bei ausgewählten Erzeugern ab, in wiederverwendbaren Behältern mit einem kleinen Ventil, das Luft hinaus-, aber nicht hineinlässt. So bleibt er über Monate frisch. Gereift wird in unterirdischen Kellern, im ersten Jahr in großen Fässern aus slawonischer Eiche, danach in Barriques und Tonneaux aus Eiche von Tronçais im Allier, bei gleichbleibender Temperatur ohne Klimaanlage.
Selezione del Fondatore · Nebbiolo und Barbera · Holzreifung
Paolo Berta hatte vier Geschwister und einen Traum, ein eigenes Unternehmen. Als Bub fuhr er sechs Jahre lang täglich 50 Kilometer mit dem Fahrrad zur Weinbauschule und zurück. Als Erwachsener ließ er sich nicht auf Menge ein, sondern suchte Qualität um jeden Preis, und galt dafür als verrückt. Diese Grappa trägt seinen Namen und damit sein Erbe.
▸ Der Mann, ohne den es nichts davon gäbe.
Paolo Berta gründet die Brennerei in Nizza Monferrato.
Paolo Berta wird Miglior Grappa d’Italia.
Nebbiolo und Barbera, viele Jahre im Holz. Du hältst den Jahrgang 2004 in der Hand.
96 Falstaff-Punkte für den Jahrgang 2005 und 97 für 1999, dazu die Cinque Grappoli von Bibenda für sechs Jahrgänge.
„Schöne bernsteinfarbene Tönung. In der Nase reichhaltig, vielschichtig und komplex mit Noten von Trockenfrüchten, kandierten Zitrusfrüchten, Mandeln und Röstaromen sowie einem Hauch von süßen Gewürzen. Am Gaumen weich, warm und einhüllend.“
Riserva del Fondatore, Wertung für einen älteren Jahrgang.
Falstaff im Original, gekürzt. Alle Wertungen gelten anderen Jahrgängen als 2004, der Jahrgang der Auszeichnung 2023 ist nicht angegeben.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt.
Sechs Jahre lang radelte Paolo Berta jeden Tag fünfzig Kilometer zur Weinbauschule. Diese Grappa trägt seinen Namen.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Grappa, im Holz gereift |
| Jahrgang | 2004 |
| Herkunft | Piemont, Italien |
| Rohstoff | Trester von Nebbiolo und Barbera |
| Alkoholgehalt | 43 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,7 l |
| Allergene | Keine angegeben |
| Verantwortliches Unternehmen | Distillerie Berta S.r.l., Via Guasti 34/36, Frazione Casalotto, 14046 Mombaruzzo (AT), Italien |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Reifung | viele Jahre in verschiedenen Hölzern und Röstungen; genaue Dauer nicht veröffentlicht |
| Destillation | diskontinuierlich, Kupferkessel mit Dampf, Destillation, Kaltfiltration, zweite Destillation, nur das Herz |
| Reifung allgemein | erstes Jahr große Fässer aus slawonischer Eiche, danach Barriques und Tonneaux aus Tronçais-Eiche, unterirdische Keller |
| Auszeichnungen, Angabe des Hauses | Miglior Grappa d’Italia 2023; Bibenda Cinque Grappoli 2016 (Jahrgang 1995), 2019 (1998), 2020 (1999), 2021 (2000), 2022 (2001), 2026 (2005); Spirito Autoctono Ampolla d’Oro 2021 (2000) |
| Bewertung | 96 Falstaff (24.10.2025, Jahrgang 2005), 97 Falstaff (21.11.2019, Jahrgang 1999) |
| Erzeuger | Distillerie Berta, Mombaruzzo |
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