▸ Der Wein nach dem Château-Gedanken aus Puente Alto, im extrem trockenen Jahrgang 2022 mit reifer Cassis, Walderdbeere und Zedernholz.
Im Glas ein tiefes, intensives und undurchsichtiges Rubinrot. Die Nase ist frisch und vielschichtig, reife Cassis, Walderdbeere und Brombeere vorn, dazu Zedernholz und Gewürze. Darunter liegen feine Noten von Vanille, Walnuss, Lakritze und Kakao.
▸ Reich an Struktur, und trotzdem fehlt es ihm nicht an Frische.
Am Gaumen ist er dicht und großzügig und füllt den Mund mit reifen, glatten, feinen Tanninen. Die Säure ist ausgewogen, die Textur harmonisch, und am Ende bleibt ein Eindruck von Balance, Eleganz und Länge. Ein gut gebauter Wein mit langem Reifepotenzial.
Dicht und großzügig, mit glatten Tanninen und ausgewogener Säure.
Anteile aus dem Datenblatt zum Jahrgang 2022.
Puente Alto liegt im höchsten Teil des Maipo-Tals, am Nordufer des Maipo auf 650 Metern, am Fuß der Anden. Kühle Luft aus den Bergen bringt frische Brisen und große Unterschiede zwischen Tag und Nacht, das Klima ist halbtrocken mediterran mit rund 300 Millimetern Regen im Jahr. Für Almaviva sind 65 Hektar reserviert, die ältesten Reben stehen seit 1978.
Nur 79 Millimeter Regen im ganzen Jahrgang.
Der Winter war extrem trocken, von Mai bis September 2021 fielen nur 70 Millimeter Regen, 71 Prozent weniger als im Schnitt. Im ganzen Jahrgang waren es nur 79 Millimeter. Der Frühling war warm, der Sommer im langjährigen Mittel, kühler als 2020 und 2019, mit großen Unterschieden zwischen Tag und Nacht. Der Cabernet Sauvignon wurde vom 21. März bis 29. April gelesen, der Carménère vom 2. bis 11. Mai.
Im Keller wird jede Traube von Hand sortiert. Nach Kaltmazeration und Gärung im Edelstahl läuft der biologische Säureabbau spontan, dann fließt der Wein per Schwerkraft in französische Barriques. Rund zehn Monate liegt er im Grand Chai, sechs bis acht weitere im Keller des zweiten Jahres, dann wird er gefüllt und an die Négociants in Bordeaux verschickt. Der Jahrgang 2022 lag 20 Monate in französischer Eiche, 70 Prozent davon neu.
Bis in rund 50 Zentimeter Tiefe, steinig und karg.
Darunter, angeschwemmte Böden des Maipo, die gut drainieren.
Puente Alto · Château-Gedanke · Französische Eiche
Almaviva war der erste Wein Chiles nach dem französischen Château-Gedanken, ein außergewöhnliches Terroir, eine Bodega und ein technisches Team, alle allein für diesen einen Wein. 1997 besiegelten Baronin Philippine de Rothschild und Eduardo Guilisasti Tagle die Partnerschaft von Baron Philippe de Rothschild S.A. und Viña Concha y Toro. Der Name kommt aus der französischen Literatur, Graf Almaviva ist der Held aus Beaumarchais Hochzeit des Figaro, und das Etikett trägt den Namen in seiner Handschrift.
▸ Ein Terroir, eine Bodega, ein Team, ein Wein.
Partnerschaft von Baron Philippe de Rothschild S.A. und Viña Concha y Toro.
Der erste Jahrgang kommt in den Handel.
Die Bodega von Martín Hurtado wird eingeweiht.
Du hältst den extrem trockenen Jahrgang 2022 in der Hand.
Für den Jahrgang 2022 liegt uns noch keine Wertung vor. Falstaff gab dem Jahrgang 2020 96 Punkte.
„Tiefdunkles Rubingranat, schwarze Beeren, Cassis, Vanille und Zimt, etwas Nugat. Sehr kraftvoll, reife Kirschen, straffes Tanninkleid, mineralischer Touch im Abgang.“
Die Wertung gilt dem Jahrgang 2020, nicht der Flasche in Deiner Hand.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers empfohlen.
Jede Flasche Almaviva geht von Puente Alto zu den Négociants nach Bordeaux und von dort in die Welt. Deine kam diesen Weg.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Rotwein, trocken |
| Jahrgang | 2022 |
| Herkunft | Puente Alto, Maipo Valley, Chile |
| Rebsorten | 72 % Cabernet Sauvignon, 23 % Carménère, 4 % Cabernet Franc, 1 % Petit Verdot |
| Alkoholgehalt | 15 % vol |
| Nennfüllmenge | 0,75 l |
| Verpackung | Original-Holzkiste |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | Viña Almaviva S.A., Puente Alto, Chile |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Lese | Cabernet Sauvignon 21. März bis 29. April, Carménère 2. bis 11. Mai 2022 |
| Ausbau | 20 Monate französische Eiche, 70 % neu |
| Weinberg | 65 ha in Puente Alto, 650 m, älteste Reben von 1978 |
| Boden | Lehmiger Ton bis 50 cm, darunter sandiger Lehm, Kies und Fels |
| Bewertung | Für 2022 keine Wertung bekannt; 96 Falstaff für den Jahrgang 2020 (10.02.2023) |
| Weingut | Viña Almaviva, Puente Alto |
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