▸ Drei Liter Provence-Rosé in klarem Glas ohne Etikett, mit einem kleinen Licht im Flaschenboden, das den Tisch rosa anstrahlt.
Im Glas leuchtet ein blasses Rosa mit kupfernen Reflexen, hell wie eine Zwiebelschale. Die Nase öffnet mit frischer Zitrone und exotischen Früchten, dahinter stehen deutliche Blütennoten, Birne, Apfel und ein paar rote Beeren. Mit etwas Luft kommen Kräuter dazu und eine erste Ahnung von Pfeffer.
▸ Zitrone vorn, Blüten in der Mitte, am Ende eine Prise Pfeffer.
Am Gaumen ist er trocken, Frische und die Süße der reifen Frucht halten sich die Waage. Die Säure ist moderat, der Rosé baut sich eher breit auf und legt sich mit schöner Textur über die Zunge. Durch alles zieht sich eine feine Würze von weißem Pfeffer, die ihn wach hält. Der Abgang ist fein und leicht herb, genau dieser Bitterton macht Lust auf den nächsten Bissen.
Hell im Glas, mit einer Prise weißem Pfeffer im Abgang.
Kühl, aber nicht eiskalt. Bei 12 °C zeigen sich Blüten und Pfeffer am deutlichsten.
Ein Rosé für jetzt. Je jünger er ins Glas kommt, desto heller leuchten Zitrone und Blüten.
Anteile aus dem technischen Datenblatt zum Jahrgang 2025.
Der Weingarten liegt bei La Garde-Freinet im Var, rundum steht ein Wald aus Steineichen. Unter der flachen Erde liegt eine undurchlässige Platte aus Sandstein, den Humus liefern Eichenlaub und Rebholz. Die Cinsault-Reben stehen am Hang, darunter eine Parzelle Rolle, das Plateau „Grande Pièce“ gehört ganz der Syrah. Seit Februar 2021 sind alle 46 Hektar biologisch zertifiziert, je Hektar entstehen 3.500 bis 4.000 Liter Wein.
Gelesen wird immer nachts.
Gelesen wird immer nachts, solange die Trauben kühl sind. Im Keller kommen nur die besten Säfte in den Rosé, sie werden auf dem Trub stabilisiert und bei 16 bis 18 °C vergoren. Danach reift er einige Wochen leicht reduktiv auf der Hefe im Edelstahltank, erst dann kommen die vier Rebsorten zusammen.
Aus Eichenlaub und Rebholz, mitten im Wald aus Steineichen bei La Garde-Freinet.
Undurchlässig, sie liegt dicht unter der Oberfläche.
AOP Côtes de Provence · Bio-Weingarten seit 2021 · Edelstahltank
Den Jahrgang 2025 gibt es in drei Litern nur als Edition Luminous. Im Boden der Flasche sitzt ein kleines Licht, es lässt sich mit einem Knopf ein und aus schalten und leuchtet rund vier Stunden. Das Glas trägt kein Etikett, Rillen im Relief zeigen das Logo. Geht das Licht an, strahlt der Rosé von unten, und die Flasche wird zur Laterne.
▸ Wer die Jeroboam aufmacht, braucht keine Kerze am Tisch.
Drei Gänge, von den WEINHERZ Sommeliers ergänzt. Das Weingut empfiehlt ihn zu mutiger Fusionsküche.
Drei Liter Rosé ohne Etikett, nur ein Licht im Boden, das rund vier Stunden brennt. Genau so lang wie ein guter Abend.
Zusammengetragen von den WEINHERZ Sommeliers.
| Art | Roséwein, trocken |
| Jahrgang | 2025 |
| Herkunft | AOP Côtes de Provence, Provence, Frankreich |
| Rebsorten | 30 % Cinsault, 30 % Grenache Noir, 30 % Syrah, 10 % Rolle |
| Alkoholgehalt | 13 % vol |
| Nennfüllmenge | 3,0 l (Jeroboam) |
| Trinkreife | ab sofort, innerhalb von zwei Jahren |
| Serviertemperatur | 12 °C |
| Allergene | Enthält Sulfite |
| Verantwortliches Unternehmen | SAS Château des Launes, 7270 Route du Luc, 83680 La Garde-Freinet, Frankreich |
| Jugendschutz | Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren |
| Vinifikation | Nachtlese, Auswahl der besten Säfte, Stabilisierung auf dem Trub, Gärung bei 16 bis 18 °C, einige Wochen leicht reduktiv auf der Hefe im Edelstahltank |
| Weingarten | 46 ha bei La Garde-Freinet, flacher Boden über Sandsteinplatte, biologisch zertifiziert seit Februar 2021 |
| Ertrag | 3.500 bis 4.000 Liter je Hektar |
| Edition | Luminous, Licht im Flaschenboden mit Ein- und Ausschalter, rund 4 Stunden Leuchtdauer; 3 l und 6 l gibt es vom Jahrgang 2025 nur so |
| Flasche | Klares Glas ohne Etikett, Logo als Relief |
| Bewertung | 88 Falstaff (12.06.2026, Jahrgang 2025), blasse Zwiebelschale, Birne, Apfel, rote Beeren, Kräuter, Pfeffer, trocken, feiner herber Abgang |
| Erzeuger | Ultimate Provence, La Garde-Freinet |
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